Unglücksursache unklar

Kampfjet nach Start-Manöver bei Madrid abgestürzt - Pilot tot

Ein Kampfflugzeug vom Typ F-18 der spanischen Luftwaffe ist am Dienstag in der Nähe von Madrid abgestürzt. Dies teilte das spanische Verteidigungsministerium mit.  Die Ursache für das Unglück sind noch unklar.

Madrid - Die Maschine vom Typ F-18 verunglückte beim Start auf dem Militärflugplatz Torrejón de Ardoz, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Am Unglücksort in der Nähe des Militärstützpunktes stieg eine Rauchsäule auf. Zum Schicksal des Piloten gab es anfangs keine offiziellen Angaben. Mittlerweile wurde sein Tod offiziell bestätigt.

Warum stürzte der Kampfjet ab?

Bei dem verunglückten Piloten soll es sich, laut der spanischen Zeitung El Pais um einen 26-jährigen Leutnant handeln. Demnach war der Pilot mit seinem Kampfjet am Ende der Landebahn abgestürzt und hatte kaum Höhe erreicht. Via Twitter bestätigte das Ministerium, dass es sich bei dem Verstorbenen um den Leutnant Fernando Pérez Saerrano handelt und veröffentlichte ein Foto des Piloten.

Weitere Informationen über die Unglücksursache beim Start-Manöver sind derzeit noch nicht bekannt, teilte das Spanische Verteidigungsministerium via Twitter mit.

Erst in der vergangenen Woche war ein Eurofighter der spanischen Luftwaffe bei einem Schauflug zum Nationalfeiertag abgestürzt. Das Unglück ereignete sich in der Nähe des Luftwaffenstützpunkts Los Llanos in der Provinz Albacete. Der Pilot kam ums Leben.

Ein Video auf Twitter zeigt Rauchwolken am Luftwaffenstützpunkt Torrejón de Ardoz bei Madrid (Spanien)

Militärflugplatz Torrejón de Ardoz bei Madrid (Spanien)

Der Einsatz von Abfangjäger der Luftwaffe mit Stützpunkt in Oberbayern hat die Bevölkerung in Würzburg und Stuttgart verunsichert. Warum die Eurofighter zwei Passagiermaschinen im Juni stoppten, lesen Sie bei Merkur.de*

ml/dpa

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Rubriklistenbild: © dpa

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