Kaninchen können sich an vielen Pflanzen vergiften

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Ein Stall schützt das Kaninchen davor, sich an Pflanzen zu vergiften. Denn vermeintlich harmlose Fauna wie Buchsbaum, Efeu oder Palmfarn sind für die Nagetierchen gefährlich. Foto: Fanziska Koark

Ein Alpenveilchen auf der Fensterbank oder ein Oleanderbusch im Garten - was für den Tierhalter eine optische Freude ist, kann fürs Kaninchen schnell gefährlich werden. Denn diese Pflanzen und andere Pflanzen sind Gift für die Nager.

Berlin (dpa/tmn) - Im Garten können es beispielsweise Efeu, Buchsbaum und Oleander sein, in der Wohnung etwa Amaryllis, Alpenveilchen und Palmfarn: All diese Pflanzen sind giftig für Kaninchen.

Halter sollten daher gut aufpassen, dass solche Pflanzen für die Tiere nicht erreichbar sind. Darauf weist die Bundestierärztekammer hin. Denn besonders wenn Kaninchen in der Ernährung etwas fehlt, knabbern sie alles Mögliche an.

Sind die Tiere im Außengehege, sollten Halter immer mal wieder schauen, ob Blätter oder Früchte giftiger Pflanzen in das Gehege gefallen sind. Außerdem sollten sie auch das Tier selbst regelmäßig im Blick haben. Symptome für eine Vergiftung sind beispielsweise starke Speichelbildung, ein aufgeblähter Bauch, Durchfall, Krämpfe und schnelles Atmen. Dann sollte das Kaninchen sehr schnell zum Tierarzt gebracht werden.

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