Kurswechsel mit Vatikan abgestimmt

Meisner: Papst über "Pille danach" informiert

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Kardinal Meisner.

Köln - Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner hat nach eigenen Angaben seinen Kurswechsel bei der „Pille danach“ mit dem Vatikan abgesprochen.

Er habe sich mit der Glaubenskongregation und der Päpstlichen Akademie für das Leben abgestimmt, sagte Meisner dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstag). „Ich habe auch mit dem Sekretär des Papstes, Erzbischof Gänswein, darüber gesprochen. Er hat mir gesagt: "Der Papst weiß Bescheid. Es ist alles in Ordnung."“, sagte Meisner. Zur Klarstellung betonte das Erzbistum Köln am Dienstag, Papst Benedikt XVI. habe die Erklärung erst nach der Veröffentlichung zur Kenntnis genommen.

Pressestimmen zum angekündigten Papst-Rücktritt

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Corriere della sera (Italien): Der Papst gibt sein Pontifikat ab: "Ich gehe zum Wohle der Kirche" © Screenshot Website
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La Repubblica (Italien): Papst Benedikt XVI. gibt sein Pontifikat am 28. Februar ab - "Ich habe keine Kräfte mehr dafür" © Screenshot Website
New York Times (USA): Papst Benedikt wird zurücktreten © Screenshot Website
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The Times (England): Der Papst tritt zurück - Ich bin zu schwach, um weiter zu machen © Screenshot Website
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Nachdem eine vergewaltigte Frau von katholischen Kliniken in Köln abgewiesen worden war, hatte Meisner seine bislang ablehnende Haltung zur nachträglichen Empfängnisverhütung geändert: Die „Pille danach“ sei zulässig, wenn das Medikament eingesetzt werde, um die Befruchtung zu verhindern. Nicht hinnehmbar sei eine Verschreibung dagegen, wenn die „Pille danach“ die Einnistung bereits befruchteter Eizellen in der Gebärmutter verhindern solle.

Die wichtigsten Antworten zum Papst-Rücktritt

Hier lesen Sie die Stimmen zum Papst-Rücktritt.

Hier lesen Sie die Rücktrittserklärung im Wortlaut.

Hier lesen Sie einen Augenzeugenbericht zum Rücktritt.

Wer wird der nächste Papst?

dpa

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