Karibik-Segler gestehen Kokain-Schmuggel - Urteil erwartet

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Im Prozess gegen zwei Kokain-Schmuggler wird das Urteil erwartet. Die beiden Männer hatten nach eigenen Angaben versucht, mehr als 80 Kilogramm Kokain vom südamerikanischen Surinam nach Portugal zu schmuggeln. Foto: Christian Charisius/Archiv

Hamburg (dpa) - Im Prozess gegen zwei Karibik-Segler wegen Kokain-Schmuggels wird heute das Urteil des Landgerichts Hamburg erwartet.

Nach Überzeugung des Staatsanwalts haben sich der 41-Jährige aus Wiesbaden und der 50-Jährige aus der Nähe von Mainz des unerlaubten Besitzes einer nicht geringen Menge Drogen und der Beihilfe zum Drogenhandel strafbar gemacht.

Die beiden Männer hatten nach eigenen Angaben versucht, mehr als 80 Kilogramm Kokain vom südamerikanischen Surinam nach Portugal zu schmuggeln. Die französische Marine hatte sie im Juni südöstlich von Martinique gestoppt und festgenommen.

Der Staatsanwalt hat für den jüngeren Angeklagten neun und für den älteren zehn Jahre Haft gefordert. Der Verteidiger des 50-Jährigen plädierte für eine Strafe von vier Jahren. Der Anwalt des 41-Jährigen sprach sich dafür aus, seinen Mandanten für drei Jahre hinter Gitter zu schicken. Der Strafrahmen reicht von drei Monaten bis zu elf Jahren und drei Monaten, wie der Vorsitzende Richter erklärte.

Gleich zu Beginn der Verhandlung hatten die beiden Angeklagten ein Geständnis abgelegt. Der Prozess findet in Hamburg statt, weil ihr Boot in der Hansestadt registriert war.

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