Langeweile ist die häufigste Ursache von Verhaltensproblemen bei Wohnungskatzen

Katzen brauchen viel Beschäftigung

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Neugierig: Katzen gehen im Haushalt gern auf Entdeckungsreise.

Katzen sind spezialisierte Jäger und von Natur aus neugierig. Sie stellen deshalb hohe Ansprüche an ihre Umgebung, wollen intensiv beschäftigt werden und brauchen in der Regel außer den Besitzern noch andere Sozialpartner.

Freilaufkatzen können jeden Tag ihre Neugierde befriedigen, ihren Jagdtrieb ausleben und Kontakt zu Artgenossen finden. Ob Katzen zu Einzelgängern werden oder sich mehr an das Haus, als an ihren Menschen gebunden fühlen, hängt entscheidend von ihren Erfahrungen im jugendlichen Alter ab, beziehungsweise davon, wie intensiv sich ihr Besitzer mit ihnen befasst. Für das spätere Sozialverhalten ist neben den Erbanlagen die individuelle Prägung des Welpen durch das Verhalten der Mutter und die Umwelteinflüsse vor allem in der Zeit zwischen der zweiten und der siebten Lebenswoche verantwortlich.

Hatte die junge Katze viel Kontakt zu Artgenossen, wird sie den Kontakt auch als erwachsenes Tier eher suchen, als eine Katze, die von Artgenossen isoliert aufgewachsen ist. Sicher ist aber auf jeden Fall, dass Langeweile die häufigste Ursache von Verhaltensproblemen bei Wohnungskatzen ist.

Deshalb rät der Bundesverband Praktischer Tierärzte: Wenn die Katze, vielleicht sogar als Einzeltier, ausschließlich in der Wohnung gehalten wird, benötigt ihre Betreuung nahezu die gleiche Zeit wie für einen Hund- nur die Spaziergänge entfallen.

Gefährliche Kleinteile

Vor allem junge, verspielte Hunde und Katzen werden wegen verschluckter Fremdkörper in der Tierarztpraxis vorgestellt. Bei den Katzen stehen hierbei Nadeln und Fäden an erster Stelle, bei den Hunden zerbissenes Spielzeug, Knochenstücke und Steine. Je nach Beschaffenheit des Fremdkörpers kann es zu Verletzungen und Verschlüssen im Verdauungstrakt kommen. Hundespielzeug und Kauknochen sollten deshalb so beschaffen sein, dass sie nicht in Teile zerlegt oder im Ganzen geschluckt werden können. Knochen gibt man dem Hund am besten nur vom Kalb und ausschließlich zum Abnagen. Außerdem sollte der Hund beim Benagen von Knochen nicht übermäßig hungrig sein und bereits als Junghund daran gewöhnt werden, damit er den Knochen nicht gierig verschlingt.

Infos zur Tiersicherheit: www.smile-tierliebe.de

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