Restwertpreise problematisch

Kaufprämie fürs E-Auto: Händler warnen - „Ergibt keinen Sinn“

 Elektrofahrzeuge vom Typ BMW i3 werden aufgeladen.
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Stürzt die Prämie fürs E-Auto Händler in eine Krise? (Symbolbild).

Wer auf ein E-Fahrzeug umsteigt, wird in Deutschland mit einer Prämie belohnt. Händler und Leasingfirmen fürchten jedoch, dass der Wert der E-Autos dadurch künstlich erhöht wird.

Stuttgart - Für Händler und Leasinggeber wird die Prämie fürs E-Auto zunehmend zum Problem. Leasingunternehmen könnte der künstlich erzeugte Boom teuer zu stehen kommen. „Grundsätzlich muss man sagen, wenn es keine Veränderung gibt, was die Bepreisung angeht, dann wird das ganze System kollabieren“, warnt etwa Lukas Steinhilber, Gründer und Geschäftsführer der Leasing-Plattform Vehiculum, gegenüber dem Handelsblatt. Im Herbst 2020 habe das Berliner Start-up nach eigenen Angaben mehrere tausend Leasingverträge für Elektroautos zu teilweise „atemberaubend günstigen Konditionen“ vermittelt. Wenn die geleasten Elektrofahrzeuge irgendwann wieder zum Händler zurückkommen, berechnet dieser einen Restwertpreis. Das Problem: Dieser liegt wegen der E-Auto-Prämie oft nur knapp unter und teilweise sogar über dem faktischen Neupreis

Wie BW24* berichtet, warnt der Autohandel vor der Elektro-Kaufprämie: „System kollabiert“.

Mit dem Rücken zur Wand: Die Entscheidung der Bundesregierung lässt der Daimler AG keine Wahl (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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