Kein Schnee zum ersten Advent: In der Region bleibt es trocken

Kassel/Göttingen. Zum Beginn der Adventszeit zeigt sich das Wetter in ganz Deutschland von seiner winterlich-kühlen Seite. Schnee wird weder in Nordhessen noch in Südniedersachsen erwartet. 

Zwar fällt am ersten Advent nur im Bergland etwas Schnee, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag mitteilte. Doch bei Sonnenschein im Norden und im Tagesverlauf auch in der Mitte Deutschlands sowie Temperaturen zwischen zwei und acht Grad dürfte der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt in Kassel oder beispielsweise in Hann. Münden auch ohne weiße Pracht schmecken.

In Nordhessen bleibt es nach starkem Nebel am Samstag mit ein bis drei Grad recht frisch. Doch am Sonntag schafft es die Sonne immer wieder, sich einen Weg durch die Wolken zu bahnen. Tagsüber erreicht das Thermometer bis zu sieben Grad - am Abend werden bis zu Minus drei Grad erwartet. Am Montag wird es sehr sonnig, aber mit Temperaturen um den Gefrierpunkt auch recht kalt.

Südniedersachsen hatte am Samstag ebenfalls mit Nebel zu kämpfen. Am Sonntag wird es zwar mit bis zu acht Grad freundlicher, doch halten sich hartnäckig dicke Wolkenfelder. Hin und wieder kommt die Sonne aber durch. Der Montag wird insgesamt sonnig. Aber mit maximal zwei Grad wird es etwas kälter als am Wochenende.

Mit Regen oder Schnee ist in der gesamten Region an diesem Wochenende vermutlich nicht zu rechnen.

Auch am Montag bleibt es in weiten Teilen Deutschlands bei viel Sonnenschein. Die Temperaturen gehen noch ein wenig zurück mit Höchstwerten von null bis vier Grad, an der Nordsee und am Oberrhein bis sechs Grad. Lediglich an den Alpen halten sich dichtere Wolken, aus denen auch etwas Schnee fallen kann.

Der November war sehr launisch

Der November 2016 hat sich im Vergleich zu den Vorjahren bisher übrigens ziemlich launisch gezeigt.

Mit einer Durchschnittstemperatur von 4,1 Grad sei der Monat bisher etwas wärmer als im langjährigen Durchschnitt von 3,9 Grad, sagte Gerhard Lux, Sprecher des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach. Mit dem kalten Auftakt und dem relativ frühen Schneefall habe der Monat eher untypisch begonnen. Die milden Temperaturen der folgenden Tagen seien ebenfalls wenig "novemberig" gewesen.

Auch wenn der November insgesamt als trüber Monat gilt, lag die Sonnenscheindauer mit bisher 35 Stunden noch unter den 55 Stunden Sonne, die üblicherweise im November erwartet werden. Das Zentrum der Düsternis war dabei Hessen, sagte der DWD: „In Gießen gab es sogar nur 25 Stunden Sonne.“ (dpa/dob)

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