Schlechte Aussichten für werdene Mamis

Keine Babys mehr in Liechtenstein – Geburten nur im Ausland

Liechtenstein. Schlechte Aussichten für Schwangere in Liechtenstein: Wer demnächst ein Kind bekommt, muss ins Krankenhaus nach Österreich oder in die Schweiz fahren.

Es ist eine finanzielle Entscheidung, dass die letzte Geburtshilfe in Liechtenstein im Frühjahr geschlossen wird.

Im Liechtensteiner Landesspital in Vaduz wurden bisher pro Jahr durchschnittlich 200 Babys geboren. Eine Sanierung des Krankenhauses in dem Fürstentum wurde Jahre lang diskutiert, doch bei einer Volksabstimmung 2011 entschieden sich die Liechtensteiner gegen das 83 Millionen Franken teure Projekt. Das berichteten die Vorarlberger Nachrichten.

Zwar plante die Regierung danach eine neue Strukturierung des Krankenhauses in Vaduz, doch als alle Ärzte der Geburtenabteilung gleichzeitig kündigten, war das Schicksal der Klinik besiegelt. Daraufhin hat laut eines Berichtes der Neue Zürcher Zeitung ‎die Liechtensteiner Regierung mit den umliegenden Krankenhäusern in Österreich und der Schweiz Vereinbarungen zur Grundversorgung für die Bevölkerung in dem Fürstentum getroffen.

Die möglichen Geburtskliniken sind in Grabs, (Schweiz, 13 Kilometer entfernt), Chur (Schweiz, 40 km) oder in Feldkirch (Österreich, 15 km).

Von Benjamin Kling

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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