Keine Gnade für Billy the Kid

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Billy the Kid

Santa Fe/New York - Auch fast 130 Jahre nach seinem Tode bleibt Billy the Kid amtlich ein Verbrecher.

New Mexicos Gouverneur Bill Richardson hat eine Begnadigung des legendären Revolverhelden am Freitag in Santa Fe abgelehnt. “Ich habe mich gegen die Begnadigung entschieden, weil die Beweise nicht schlüssig sind und weil nicht klar ist, warum Gouverneur Wallace sein Versprechen nicht gehalten hat“, erklärte Richardson. Einer seiner Vorgänger, Lee Wallace, soll Billy 1879 Straffreiheit für einen Mord zugesichert habe, wenn er wegen eines anderen Verbrechens vor Gericht aussagt. Billy wurde weder vor noch nach seinem Tod im Juli 1881 begnadigt.

Von Henry McCarty weiß man nicht einmal genau, wann und wo er geboren wurde. Erst als Revolverheld Billy the Kid wurde er zu einer Legende. Fast zwei Dutzend Menschen soll er erschossen haben. Als gesichert gelten vier Morde. Insbesondere im “Lincoln-County- Rinderkrieg“, einer tödlichen Fehde zwischen Rinderzüchtern und Geschäftsleuten in New Mexico, wurde er zur zentralen Figur. Er war erst 21 Jahre alt, als Sheriff Pat Garrett, sein früherer Freund, ihm in den Rücken schoss. Immerhin machte Garrett ihn mit seinen Erinnerungen zur Legende, seitdem erschienen Dutzende Filme und Bücher über ihn. Zu Lebzeiten kannte kaum jemand Billy the Kid.

dpa

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