Trump kürzt Gelder

Keinen Asteroiden mehr fangen: Sparmaßnahmen für die Nasa

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Die Gelder der US-Raumfahrtbehörde Nasa werden im Haushaltsentwurf von US-Präsident Trump deutlich zusammengekürzt. Foto: Aaron M. Sprecher

US-Präsident Donald Trump kürzt der Nasa die Gelder. Wie geht die US-Raumfahrtbehörde damit um?

Washington (dpa) - Eine Asteroiden-Mission, fünf Erderforschungsmissionen und die Bildungsarbeit: Die Gelder der US-Raumfahrtbehörde Nasa werden im Haushaltsentwurf von US-Präsident Donald Trump deutlich zusammengekürzt.

Der amtierende Nasa-Chef Robert Lightfoot bezeichnete den 19,1 Milliarden Dollar (etwa 17 Milliarden Euro) umfassenden Budgetvorschlag für die Nasa am Dienstag dennoch als "positiv". Das Budget spiegele das Vertrauen von Präsident Donald Trump in den von der Nasa eingeschlagenen Weg wieder. Doch Lightfoot schränkt auch ein: "Es gibt harte Entscheidungen und wir können nicht alles machen."

Im Vergleich mit anderen Regierungsbehörden ist bei der Nasa deutlich weniger gekürzt worden. Außerdem wird erwartet, dass der Kongress den Haushaltsentwurf noch verändert. Vor allem die Einstellung der Planungsarbeiten an der spektakulären "Asteroid Redirect Mission" dürfte der Behörde aber weh tun. Dabei sollte ein Asteroid eingefangen und in die Umlaufbahn des Mondes gezogen werden, so dass darauf Astronauten landen können.

"Viele der zentralen Technologien, die sich für diese Mission in der Entwicklung befinden, werden aber weitergehen, weil sie unerlässliche Fähigkeiten für die Zukunft von bemannten Missionen in die Tiefe des Weltraums darstellen", sagte ein Nasa-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Zudem würden zwar fünf Erderforschungsmissionen gestrichen, damit habe die Nasa aber immer noch 18. Und auch wenn die offizielle Abteilung für Bildungsarbeit wegfalle, werde die Nasa weiter daran arbeiten, "die Bildungsziele unseres Landes voranzutreiben".

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