Kindermord in Krailling: 30 Hinweise eingegangen

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In Krailling ist das Entsetzen groß

Krailling - Der unfassbare Mord an den Schwestern Chiara (8) und Sharon (11) gibt der Polizei nach wie vor Rätsel auf. Bislang sind rund 30 Hinweise eingegangen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

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Die rund 30 Hinweise hat die 20-köpfige Soko "Margarete" nach Angaben der Polizei vom Sonntag nach Priorisierung größtenteils bereits abgearbeitet. Daraus habe sich aber kein Tatverdacht ergeben, sagte die Polizei-Sprecherin Claudia Haas in München. Das heißt: Noch immer fehlt eine heiße Spur des Doppelmörders.

Die Ermittlungen sowie kriminaltechnische Untersuchung am Tatort und die Abarbeitung sichergestellter Spuren im Labor wurden am Wochenende fortgesetzt. Es liegen erste Ergebnisse vor. Einzelheiten zur Art der Spuren kann die Polizei nach eigenen Angaben aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht machen.

Unterdessen geht die Spurensicherung am Tatort weiter. Zudem habe die Polizei ihre Präsenz in Krailling ausgebaut. Sie könne sich nicht daran erinnern, dass es in der Gegend jemals ein so brutales Verbrechen gegeben habe, sagte Haas.

Auslobung: Das Bayerische Landeskriminalamt hat für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt.

Zeugenaufruf: Personen, die am Abend des 23. März bis zu den frühen Morgenstunden des 24. März im Bereich Krailling verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Mordkommission München unter 089 / 29 10 - 0 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden. Gleiches gilt für Personen, die sich am Samstag Abend in der Gaststätte "Schabernack" in Krailling aufgehalten haben.

weg/dapd

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