Kirche verdient mit Papst-Bänken 1,9 Millionen Euro

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Papst Benedikt XVI., aufgenommen während seines Deutschlandbesuchs am 25.09.2011 im Konzerthaus in Freiburg.

Freiburg - Nach dem Besuch von Papst Benedikt XVI. in Freiburg hat die katholische Kirche insgesamt 5.000 Holzbänke verkauft. Doch nicht nur die Bänke wurden zu Geld gemacht.

„Wir sind ausverkauft“, sagte ein Sprecher der Erzdiözese Freiburg am Samstag der Nachrichtenagentur dpa. In den vergangenen fünf Monaten seien die fünf Meter langen und rund 140 Kilogramm schweren Holzbänke aus dem Schwarzwald stark nachgefragt worden. Zu den Einnahmen machte die Kirche keine Angaben.

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Die Bänke dienten den 100.000 Besuchern des Papstgottesdienstes am 25. September in Freiburg als Sitzgelegenheit. Im Verkauf kostete eine Bank 410 Euro plus mindestens 80 Euro für den Versand. 30 Euro kamen der Entwicklungshilfe zugute. Viele Papstbänke sollen beim Katholikentag im Mai in Mannheim erneut zum Einsatz kommen.

Der Verkauf der sogenannten Papsttaschen läuft weiter. Aus den Kunststoffplanen der Altarbühne waren 2400 Umhängetaschen genäht worden. Sie kosten 95 Euro zuzüglich Versand. 10 Euro davon werden an Bedürftige in Ostafrika gespendet.

dpa

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