Vater bringt Ermittlungen in NRW ins Rollen

Ärztin schickt Niklas (20) nach Hause, jetzt ist er tot - Polizei öffnet Grab

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Vater Mario Wiebusch am Grab seines Sohnes Niklas.

Wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung wird in NRW gegen mehrere Ärzte ermittelt. Darunter sollen sich auch Ärzte des Klinikums Lüdenscheid befinden.

Lüdenscheid/Schalksmühle – Mario Wiebusch brachte die Ermittlungen ins Rollen. Sein Sohn Niklas war aus der Notfallpraxis in Lüdenscheid-Hellersen nach Hause geschickt worden. 15 Stunden später klagte er über Lähmungserscheinungen. 

Trotz Behandlung im Klinikum fiel er ins Koma. Er wachte nicht mehr auf. Niklas Wiebusch stirbt am 11. November 2019, kurz vor seinem 21. Geburtstag. Jetzt wurde der Leichnam des 20-Jährigen im Rahmen der Ermittlungen exhumiert, wie COME-ON.de* berichtet. 

Als Vater Mario Wiebusch wieder etwas Boden unter den Füßen spürt, beginnt er zu rekonstruieren, was passiert ist. Es ist die eine Frage, die ihn antreibt: Würde mein Sohn noch leben, wenn die Ärzte ihn nicht wieder nach Hause geschickt hätten?

*COME-ON.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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