Mord an Edel-Prostituierter

Koch zerstückelt und kocht transsexuelle Ehefrau

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In einer Tonne bringen Ermittler die sterblichen Überreste der ermordeten Frau aus ihrer Wohnung.

Brisbane - Ein grausiger Kriminalfall schockiert Australien: Ein Koch soll seine Frau, eine aus Indonesien stammende transsexuelle Prostituierte, zerstückelt und gekocht haben.

Medienberichten zufolge hatten Nachbarn am Wochenende die Polizei gerufen, weil übler Geruch aus der Wohnung des Paars in der Stadt Brisbane drang. Dort entdeckten die Beamten die Tote. Einige Teile ihrer Leiche kochten in Kochtöpfen auf dem Herd in einer chemischen Flüssigkeit.

Später fand die Polizei auch die Leiche ihres Ehemannes, der als Koch in einem Restaurant in Brisbane angestellt war. Der 28 Jahre alte Verdächtige war bei Eintreffen der Polizei geflüchtet und nahm sich offensichtlich in einer nahe der Wohnung gelegenen Gasse das Leben.

Wie die Zeitung „Brisbane Courier-Mail“ am Dienstag unter Berufung auf Freunde des Paares berichtete, hatten die beiden sich auf einem Kreuzfahrtschiff kennengelernt, auf dem sie als Köche arbeiteten, und vor einem Jahr geheiratet.

Mayang P., die als Junge auf die Welt gekommen war, bot ihre Liebesdienste für bis zu 500 australische Dollar (umgerechnet etwa 347 Euro) an. Mit einem Teil ihres Einkommens unterstützte sie ihre Familie in Indonesien und ermöglichte ihren beiden jüngeren Schwestern, in die Schule zu gehen. 

Die Nachbarn sind angesichts der schrecklichen Bluttat laut dem Blatt schockiert, die Mutter der Toten am Boden zerstört. Sie beschrieb den 28-Jährigen als still, kalt und unterwürfig, er habe aber auch manchmal Eifersuchts- und Wutanfälle gehabt. Von einer Ehekrise der beiden war ihr nichts bekannt, ihre Tochter habe sich in ihrer neuen Heimat jedoch gelangweilt.

Nach ersten Erkenntnissen haben Drogen bei dem Verbrechen keine Rolle gespielt, eine psychische Störung des 28-Jährigen liegt offenbar ebenfalls nicht vor.

dpa/hn

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