Dealer fliegen auf

200 Kilo Kokain in Ananas-Lieferung versteckt

+
Sorgsam hatten die Drogendealer das Kokain in ausgehöhlten Ananas-Früchten versteckt.

Madrid - In einer Ananas-Lieferung aus Mittelamerika hat die spanische Polizei etwa 200 Kilogramm Kokain entdeckt, die mehrere Millionen Euro wert sind.

Die in ausgehöhlten Früchten sorgsam versteckte Droge sei im Hafen von Algeciras im Südwesten des Landes sichergestellt worden, teilte die Polizei mit. Der Marktwert des Kokains sei schwer zu schätzen, da es auf dem Schwarzmarkt stark schwankende Preise gebe, hieß es am Montag auf Anfrage.

Bei der Aktion seien drei Verdächtige festgenommen worden. Zwei der Festgenommenen seien Spanier kolumbianischer Abstammung, die demnach in Madrid und Barcelona Firmen zum Obst-Import aus Lateinamerika gegründet haben. Weitere Festnahmen könnten folgen, da die Ermittlungen noch im Gange seien, so die Polizei.

Das Kokain war laut Polizei nur in wenigen Ananas-Früchten, die in elf Containern unter Tausenden versteckt waren. Der Fund sei dank Tipps von Informanten gelungen. Wegen der Hinweise seien auch im Hafen von Antwerpen 20 Kilogramm Kokain sichergestellt worden. Es ist nicht der erste und auch nicht der größte Kokain-Fund dieser Art in Spanien. Im Mai 2014 wurden zum Beispiel ebenfalls im Hafen von Algeciras 2,5 Tonnen Kokain in einem Container aus Costa Rica entdeckt.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.