Kommentar zur Caravan-Messe: Campers Glück

Die Wohnmobil-Branche boomt. Das wird sich auch auf der Caravan-Messe in Düsseldorf zeigen. Dazu der Kommentar von Thomas Stier.

Wer einmal vom Camperitis-Virus befallen ist, fährt lässig am 5-Sterne-Hotel vorbei. Kreuzfahrten? Wer will schon mit Tausenden anderen auf einem Kahn übers Wasser schippern? Schlechtes Wetter? Hundert Kilometer weiter am Alpensüdrand scheint sicher die Sonne. Ein Ferienhaus im Süden? Das eigene rollende Heim findet überall in Europa ein schönes Plätzchen.

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Wohnmobile liegen im Trend: Vagabunden auf Luxusfahrt

Es ist dieses Gefühl absoluter Freiheit, das immer mehr Menschen im Urlaub spürenwollen und das der Caravan-Industrie seit vielen Jahren zuverlässige Zuwachsraten beschert. Erstaunlich, dass gerade die dicken Luxusschlitten in Linienbusgröße besonders im Trend liegen. Da nehmen immer mehr Leute richtig viel Geld in die Hand, um das Niveau von daheim auch mit auf Reisen zu nehmen.

Doch die Mehrzahl mag es schlichter, rustikaler: Das Glas Wein, genossen zum einfachen Nudelgericht aus der Bordküche, mittendrin in der Natur, das ist Campers Glück. Wenn dann auch noch die Etikette der Mobilisten-Gemeinde beachtet und die Umwelt sauber gehalten wird, kann das Vagabundenleben guten Gewissens genossen werden.

Von Thomas Stier

Rubriklistenbild: © HNA

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