Kommentar zu eingefrorenen Eizellen: "Kinder sind kein Muss"

Jessica Berger

Apple und Facebook scheinen eine neue Methode entdeckt zu haben, um das Dilemma „Kinder oder Karriere?“ aufzulösen: Frauen wird das Einfrieren von Eizellen, das sogenannte Social Freezing, bezahlt. Ein Kommentar von HNA-Redakteurin Jessica Berger.

Viele Frauen wünschen sich ein Kind, wollen aber aus vielfältigen Gründen zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht schwanger werden. Stimmt die finanzielle Situation? Ist es der richtige Partner? Babypause oder doch noch eine Sprosse auf der Karriereleiter?

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Die Firmen Facebook und Apple bezahlen ihren Mitarbeiterinnen jetzt das Einfrieren von Eizellen und geben ihnen damit die Möglichkeit, den Kinderwunsch anders zu planen. Für die einen klingt es nach einem Pakt mit dem Teufel: Familienplanung in Abstimmung mit dem Chef. Für viele qualifizierte Frauen ist dieses Angebot aber auch ein Stück Sicherheit: Das Mutterglück muss nicht unter dem eigenen Erfolg leiden, der Baby-Wunsch kann sich später erfüllen.

Aber wenn eine Frau immer wieder einen Grund findet, eine Schwangerschaft aufzuschieben, so sollte sie sich ernsthaft die Frage stellen, ob sie überhaupt Mutter werden will. Nicht jede Frau muss in ihrem Leben ein Kind gebären. Wenn ihr andere Dinge wichtiger sind - beispielsweise die Arbeit - dann ist das auch völlig in Ordnung. Aber jede Frau sollte auch so mutig sein, sich das selbst einzugestehen.

Mail an die Autorin: jbg@hna.de

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