Kommentar zum Germanwings-Absturz: "Unendliches Leid"

Mit 150 Menschen an Bord ist ein Germanwings-Airbus in den französischen Alpen abgestürzt. Es gibt wohl keinen Überlebenden. Ein Kommentar von HNA-Nachrichtenchef Tibor Pézsa.

Es ist eine Katastrophe, wie sie niemand erleben möchte und wie sie kein Mensch dem anderen wünscht: Von einer Minute zur anderen sind viele Leben ausgelöscht. Für die Angehörigen und die Freunde ist der Tod ihrer Lieben der bittere Anfang eines neuen Lebens, dessen Wert sich erst in einem quälend langsamen Prozess wieder neu erweisen muss.

Für die Lufthansa, die gerade dabei war, ihre Tochter Germanwings in einem extrem harten Wettbewerb in die neue, noch billigere Tochter Eurowings zu überführen, steht mit dem Absturz über den Alpen eines der wertvollsten Güter auf dem Spiel: der Ruf größtmöglicher Sicherheit. Nur das bringt Flugreisende dazu, höhere Preise bei der Lufthansa zu zahlen als beim Billigheimer von nebenan. Ist aber erst der Nimbus der höchsten Zuverlässigkeit dahin, dann hat der Konzern mit dem Kranich noch viel schwereres Wetter voraus als gedacht.

All dies ist aber nichts im Vergleich zu dem Leid, das über die Opfer und ihre Familien hereingebrochen ist. Ihnen gilt unser Mitgefühl.

Alle Artikel zum Flugzeugabsturz finden Sie hier.

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