Explosion in Waffenlager: Ursache geklärt

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Die Trümmer nach der Explosion.

Brazzaville/Kinshasa - Ein Kurzschluss hat die verheerende Explosion eines Munitionslagers in Brazzaville mit rund 150 Todesopfern ausgelöst.

Das sagte Regierungssprecher Bienvenue Okemi am Montag in der Hauptstadt der Republik Kongo. Der nationalen Nachrichtenagentur zufolge suchten Rettungskräfte auch 24 Stunden nach der Katastrophe in den Trümmern der zerstörten Häuser in den Stadtteilen Mpila and Talangai nach Vermissten.

146 Opfer seien bisher gezählt worden, berichtete der Radiosender Okapi aus dem Nachbarland Demokratische Republik Kongo. Diplomaten gingen sogar von mehr als 200 Toten aus.

Kongo: Explosionsserie nach Brand in Waffenlager

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Die Krankenhäuser der Stadt waren Medienberichten zufolge völlig überlastet. Die Regierung des Landes bat um internationale Hilfe. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy kondolierte in einem Schreiben an Präsident Sassou Nguesso den Familien der Opfer und bot Hilfe an. Auch Großbritanniens Regierung drückte ihr Mitgefühl aus.

Nach panikartigen Reaktionen auf die enormen Detonationen und Zerstörungen hatte der Verteidigungsminister Charles Zacharie Boao am Sonntag die Bevölkerung der Hauptstadt zur Ruhe aufgeordert. Überall in Brazzaville waren Armeeposten errichtet worden.

Große Mengen an Munition waren dem Regierungssprecher zufolge in den östlichen Stadtteil Mpila gebracht worden, um unbrauchbar gemacht zu werden. Selbst im nahen Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, seien die Detonationen zu hören gewesen. Brazzaville und Kinshasa liegen sich am Fluss Kongo gegenüber. Wegen der Explosionen sei auch in manchen Teilen Kinshasas Panik ausgebrochen.

dpa

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