Tatmotiv "Langeweile"?

Krankenpfleger wegen Mordes vor Gericht

Oldenburg - Von September an muss sich ein ehemaliger Krankenpfleger vor Gericht verantworten. Der bereits verurteilte Mann soll "aus Langeweile" drei Patienten auf der Intensivstation getötet haben.

Ein bereits verurteilter ehemaliger Krankenpfleger muss sich von September an wegen mehrfachen Mordes vor dem Oldenburger Landgericht verantworten. Der 37-Jährige soll der Anklage zufolge drei Patienten auf der Intensivstation des Klinikums Delmenhorst getötet haben. Der Prozess soll am 11. September beginnen, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte. Der Mann soll den Patienten aus Langeweile und um seine Kenntnisse in Wiederbelebung zu demonstrieren zwischen 2003 und 2005 den Wirkstoff Ajmalin gegeben haben. Dieser löst schwere Herz- und Kreislaufprobleme aus. Drei Patienten starben, zwei weitere Menschen überlebten. Im Falle einer Verurteilung droht dem Ex-Pfleger eine lebenslange Freiheitsstrafe und Sicherungsverwahrung.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.