Polizei jagt ausgebrochene Highland-Rinder

Hessisch Oldendorf. Eine Herde ausgebrochener Highland-Rinder sorgt seit Tagen für Aufregung im Landkreis Hameln-Pyrmont. 13 der 20 Tiere seien mittlerweile zwar wieder eingefangen worden, berichtete die Polizei in Hessisch Oldendorf am Dienstag.

Die übrigen sieben Rinder halten sich aber weiterhin in einem mehrere Quadratkilometer großen Waldgebiet bei Fischbeck auf. Alle Versuche, auch diese Tiere wieder einzufangen, seien bislang gescheitert, sagte Polizeichef Wolfgang Römer.

Die Rinder mit dem charakteristischen zotteligen Fell und den langen spitzen Hörnern waren am Freitag von einer Weide bei Höfingen entkommen. Der Zaun sei offensichtlich ungeeignet gewesen, um einen Ausbruch der schwergewichtigen Tiere zu verhindern, sagte der Polizeichef. Die schottischen Hochland-Rinder können mehr als 700 Kilogramm schwer werden.

Im Wald stellten die Tiere keine akute Gefahr dar. Vorsichtshalber sei aber auf den angrenzenden Landes- und Kreisstraßen ein Tempolimit von 50 Stundenkilometern angeordnet worden. Falls es nicht gelinge, die Rinder doch noch einzufangen und sie für Autofahrer gefährlich werden sollten, müssten sie wohl abgeschossen werden, sagte der Polizist. (dpa)

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