Australien

Krokodil tötet Angler und wird eingeschläfert

Sydney - In Australien häufen sich Krokodil-Angriffe auf Menschen. Ein Krokodil, das zuletzt einen Angler tötete, wurde nach langer Suche schließlich eingeschläfert. 

In Australien haben Polizei und Wildhüter nach tagelanger Suche ein Krokodil zur Strecke gebracht, das einen Angler getötet hatte. Das vier Meter lange Tier wurde in einem Fluss im Bundesstaat Queensland geschnappt und dann eingeschläfert, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. Dort in der Nähe war am Montag der Leichnam eines 35-jährigen Anglers entdeckt worden. Der Umweltminister des Bundesstaates, Steven Miles, warnte davor, den Respekt vor den gefährlichen Tieren zu verlieren.

Gesucht wird nach wie vor ein anderes Krokodil, das am Sonntag in einem anderen Fluss in der Gegend einen 18-jährigen Australier angefallen hatte. Der Teenager hatte mit einem Sprung in das vor Krokodilen wimmelnde Gewässer versucht, eine britische Rucksack-Touristin zu beeindrucken. Er überlebte den Angriff, musste aber mit schweren Bisswunden ins Krankenhaus.

Krokodile stehen in Queensland unter Schutz. Seit 1971 gibt es ein Jagdverbot. Mittlerweile gibt es jedoch Forderungen, das Verbot wieder aufzuheben.

Salzwasserkrodkodile - lebensgefährliche Riesen

dpa/SnackTV

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.