„Einsam und hungrig“ 

„Küken-Killer vom Weiher“ - Fischer sollen gefährlichen Wels beseitigen

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Ein großer Wels beunruhigt Offenbach

Ein Killer-Wels sorgt derzeit in einem kleinen Offenbacher Weiher für Aufregung. Wie das extrem große Tier in den eigentlich viel zu kleinen Weiher in der Nähe einer Schule geraten ist, ist unklar.

Offenbach/Frankfurt - Der Wels, der in einem Offenbacher Weiher artgeschützte Küken frisst, soll nun aus dem Gewässer geholt werden. Die Stadt teilte am Freitag mit, die Entscheidung sei gefallen, Berufsfischer mit der Beseitigung des Tieres zu beauftragen. Einen Termin für das mögliche Ende des Fisches gibt es nach Angaben der Stadt noch nicht.

Hasstiraden von Tierschützern gegen Hobbyangler

Nach einem Bericht der Offenbach-Post wollte zunächst ein Angelsportverein im Auftrag der Stadt Jagd auf den „Problem-Wels“ machen. Nach Protesten von Tierschützern seien die Hobby-Angler aber von ihrer Zusage, laut op-online.de*, zurückgetreten. Es habe Ankündigungen gegeben, die Angler zu behindern und zu demonstrieren. „Da gab es regelrechte Hasstiraden gegen uns“, zitiert die Zeitung ein Vereinsmitglied.

Killer-Wels: Alle Fische im Weiher verspeist

Das rund 1,5 Meter lange Tier hat im sogenannten Sommerloch Bekanntheit erlangt, weil es im Weiher im Dreieichpark artgeschützte Enten- und Hühnerküken frisst. Zuvor hatte der Wels alle Fische im Weiher verspeist. Nun droht er zu verhungern, außerdem ist der kleine Teich mit Springbrunnen nach Angaben von Experten kein geeigneter Lebensraum für ihn. Nach einer Theorie der Stadt könnte das Tier als Fischlaich an den Flossen von Enten von einem anderen Gewässer eingeschleppt worden sein. 

Auch interessant: 2,74 Meter! Hobby-Angler zieht diesen Monster-Wels aus Fluss


*op-online.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

dpa

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