Münchner Kunstfund-Aufklärung

Berliner Kunsthistoriker leitet Gurlitt-Recherche

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Der Berliner Kunsthistoriker Uwe Hartmann wird die Arbeitsgruppe zum Gurlitt-Kunstfund leiten.

Berlin - Einem Medienbericht zufolge soll der Berliner Kunsthistoriker Uwe Hartmann die Arbeitsgruppe zur Aufklärung des Münchner Kunstfundes leiten.

Der Berliner Kunstwissenschaftler Uwe Hartmann wird laut einem Bericht von "Spiegel online" die Arbeitsgruppe zum Münchner Kunstfund leiten. Hartmann übernehme die wissenschaftliche Leitung zur Recherche der Herkunft der gut 1400 Bilder, die in der Wohnung des Kunsthändler-Sohns Cornelius Gurlitt gefunden wurden, berichtete die Online-Ausgabe des Nachrichtenmagazins am Montag.

Die politische Leitung übernehme die Juristin Ingeborg Berggreen-Merkel, die bis April Stellvertreterin von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) war. Laut "Spiegel online" traf sich Bergreen-Merkel bereits am vergangenen Freitag mit einem Vertreter der Jewish Claims Conference. Die Organisation hatte gefordert, dass deren Experten Teil der Task Force werden sollten. Das Gespräch blieb dem Bericht zufolge jedoch ohne konkretes Ergebnis.

Von den bei Gurlitt gefundenen Bildern soll ein Teil aus NS-Raubkunst stammen. Unklar ist aber, ob die früheren Besitzer einen Rechtsanspruch auf die Bilder haben. Gurlitt will die Werke, darunter viele Meisterwerke, wieder zurück.

afp

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