Zwei Todesfälle in Österreich

Deutscher Snowboarder erstickt im Schnee

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Ein Brandenburger ist bei einem Lawinenabgang in Sölden ums Leben gekommen (Archivbild). 

Wien/Tirol - Zwei deutsche Snowboarder sind in Österreich tödlich verunglückt: In Tirol starb ein Brandenburger in einer Lawine. Im Salzburger Land erstickte ein Hamburger im Schnee.

Der Hamburger sei mit zwei Freunden am Mittwoch in Saalbach-Hinterglemm als letzter einen Tiefschneehang abgefahren, berichtete die Polizei am Donnerstag. Er stürzte in einem Graben und blieb mit dem Kopf im etwa vier Meter tiefen Pulverschnee stecken. Die Freunde bemerkten sein Fehlen erst an der Talstation und machten sich auf die Suche. Ein per Helikopter eingeflogener Notarzt konnte nichts mehr für ihn tun. Der Schnee hatte sich in einem Graben im Tiroler Skigebiet Saalbach-Hinterglemm angesammelt. Der junge Mann fand offenbar keine Möglichkeit, sich selbst daraus zu befreien.

Auch der Brandenburger aus dem Landkreis Oder-Spree war am Nachmittag mit zwei Freunden in Sölden abseits der Piste im Tiefschnee unterwegs. Er fuhr mit seinem Snowboard in eine steile Rinne und löste dort eine Lawine aus. Die Schneemassen rissen den Mann über felsiges Gelände mit und verschütteten ihn, berichtete die Polizei Tirol. Die Bergretter fanden seine Leiche erst mehr als eine Stunde später im Schnee.

dpa/AP

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