Sterbliche Überreste der Frau im September entdeckt

Leiche im Fass: Familie der Getöteten beklagt Ermittlungspannen

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Matthias Waldraff (l.), Rechtsanwalt der Opfer-Angehörigen, und Hubertus Sander, Bruder der getöteten Franziska S..

Hannover - Die Familie einer vor 24 Jahren getöteten Frau aus Hannover beklagt die jahrzehntelange Untätigkeit der Polizei in dem Vermisstenfall.

Schon 1994 hätte man Hinweisen der Geschwister nachgehen müssen, sagte der Rechtsanwalt der Opfer-Angehörigen, Matthias Waldraff, am Donnerstag in Hannover. Erst ab 2014 sei intensiv ermittelt worden. Nach Überzeugung der Ermittler erwürgte der Ehemann die damals 26-Jährige Anfang 1992 und schweißte die Leiche in einem Fass ein.

Im September entdeckten die Beamten das Fass mit den sterblichen Überresten der Frau in einer Garage in Neumünster, wo der 52 Jahre alte Tatverdächtige heute lebt. Weil Totschlag nach 20 Jahren verjährt, wird das Verfahren gegen ihn voraussichtlich eingestellt.

Der Mann ist auf freiem Fuß.

dpa

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