Neue besorgniserregende Details

Yolanda Klug (23) vermisst: Nun suchen Taucher nach der Studentin 

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Von Yolanda Klug aus Leipzig fehlt bereits seit Ende September jede Spur. 

Wo ist Yolanda Klug? Die 23-jährige Studentin ist seit Wochen aus Leipzig verschwunden. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen. Taucher suchen nun in einem Kanal nach der Vermissten. 

  • Yolanda Klug (23) wird seit dem 25. September 2019 vermisst.
  • Die 23-Jährige aus Leipzig wollte zu einem Möbelcenter fahren und sich dann mit einer Freundin treffen. 
  • Die vermisste Yolanda könnte sich in einer Notlage befinden, da sie an unvorhersehbaren Ohnmachtsanfällen leidet.  

Vermisste Yolanda: Taucher suchen nach der 23-Jährigen

Update vom 17. Oktober 2019: Mit Tauchern hat die Polizei am Mittwoch nach der vermissten Yolanda Klug (23) gesucht. Die Spezialkräfte der Polizei waren im Elster-Saale-Kanal und in der Nähe von Günthersdorf nördlich des Ikea-Möbelhauses in einem Weiher im Einsatz.

„Es gibt jede Menge Anhaltspunkte, denen gehen wir nach“, erklärte ein Staatsanwalt gegenüber derLeipziger Volkszeitung. Die Hintergründe ihres Verschwindens wären demnach weiter unklar. In den nächsten Tagen würde die Suche nach der 23-Jährigen fortgesetzt, berichtet auch der MDR Sachsen.  

Der Fall der vermissten Yolanda Klug hat mittlerweile bundesweit für Aufsehen gesorgt. Die Hamburger Initiative „Vermisste Kinder“ hat dafür gesorgt, dass die Suche auf Videotafeln, beispielsweise am Berliner Hauptbahnhof, zu sehen ist.  

Gleichzeitig werden im Watt bei Brunsbüttel eine Frau und ihr acht Jahre alter Sohn gesucht, die spurlos verschwunden sind. Ebenfalls vermisst wird Susanne T. aus Ingolstadt. Die 57-Jährige verließ bereits am Freitag mit ihrem Fahrrad das Haus. Seitdem wurde sie nicht mehr gesehen. Die Polizei ist in Sorge.

Yolanda Klug (23) vermisst: Suche mit Großaufgebot - Ermittler halten das Schlimmste für denkbar

Update vom 8. Oktober 2019: Knapp zwei Wochen nach dem die 23-jährige Yolanda Klug zuletzt gesehen wurde, suchte die Polizei Leipzig mit einem Großaufgebot nach der verschwundenen Studentin. Knapp 100 Beamte und drei Spürhunde waren am Dienstag im Einsatz, vermeldete die Staatsanwaltschaft Leipzig. 

Demnach habe es Hinweise gegeben, dass die Studentin sich in einem Ortsteil der Stadt Leuna (Sachsen-Anhalt) aufhalten würde. Die Suchaktion am Dienstag blieb jedoch erfolglos. Die Polizei ermittelt mittlerweile in alle Richtungen und schließt ein Verbrechen nicht mehr aus. 

Update vom 8. Oktober 2019: Bereits seit dem 25. September 2019 fehlt jede Spur von der 23-jährigen Yolanda Klug aus Leipzig, nun könnte es eine Wende in dem Vermisstenfall geben. Während Ermittler bislang davon ausgingen, dass es sich bei dem Verschwinden der Studentin um einen Unfall oder möglicherweise ein Verschwinden mit medizinischem Hintergrund handeln könnte, wird mittlerweile auch ein Verbrechen nicht mehr ausgeschlossen. 

Wie ein Sprecher der Leipziger Staatsanwaltschaft gegenüber Bild bestätigt, wurde mittlerweile ein Verfahren eröffnet. Demnach werde weiterhin in alle Richtungen ermittelt, doch auch ein Verbrechen könne nicht mehr ausgeschlossen werden. Durch die Eröffnung eines Verfahrens könnten demnach auch Maßnahmen wie Durchsuchungen eingeleitet werden. 

Update vom 2. Oktober 2019: Genau eine Woche fehlt von der 23-jährigen Yolanda bereits jede Spur, nun äußerte sich eine Sprecherin der Polizei im Gespräch mit Stern erneut. Demnach sei es noch immer unklar, ob die Studentin am Tag ihres Verschwindens den Bus genommen habe, da der Bus nicht über eine Kameraaufzeichnung verfüge. 

Auch eine Suchaktion mit rund 60 Freiwilligen habe keine neuen Ergebnisse gebracht, erklärte der Vater der Vermissten bereits im Gespräch mit dem MDR. Ebenso wurden Steckbriefe mit dem Foto der 23-Jährigen dabei in der Innenstadt aufgehängt.

Yolanda Klug (23) vermisst: Vater spricht bei „Kripo Live“ 

Update vom 1. Oktober 2019: Die MDR-Sendung „Kripo Live“ hat sich mit der spurlos verschwundenen Yolanda Klug (23) thematisiert. Vater Peter Klug hat sich zu seiner vermissten Tochter Yolanda geäußert.

Erst in der vergangenen Woche hätten sich die beiden nach seinen Angaben gesehen. Yolanda habe keine Probleme angesprochen, im Gegenteil. „Sie war so lebendig, richtig gut drauf, wie man so schön sagt“, erzählt Peter Klug. Der Kontakt zu seiner Tochter Yolanda sei gut gewesen. Yolanda stammt ursprünglich aus Baden-Württemberg und studiert seit drei Jahren in Leipzig.

Zu den Ohnmachtsanfällen, auf die auch die Polizei aufmerksam machte, erklärt Klug, dass diese schon häufiger aufgetreten seien. Völlig unerwartet würde Yolanda dann zusammenbrechen. „Sie fühlt sich sehr schwach und bricht dann zusammen“, sagt Peter Klug. Dieser Anfall sei aber nach wenigen Minuten vorüber. „Dann geht’s ihr eigentlich wieder ganz schnell gut und sie will gar nichts mehr vom Arzt wissen.“ Eine Diagnose für die spontanen Zusammenbrüche liegt demnach wohl nicht vor.

Yolanda ist seit dem 25. September 2019 verschwunden. Nun hat sich der Vater der Vermissten bei „Kripo live“ im MDR Fernsehen geäußert.

Für Peter Klug ist es unbegreiflich, dass sich seine Tochter nicht meldet. Allerdings habe es einen ähnlichen Fall vor einigen Wochen gegeben, räumt der Vater in der MDR-Sendung ein. Im Juli sei die 23-Jährige über Nacht verschwunden. „Sie war wandern und ist im Wald zusammengebrochen“, sagt Klug bei „Kripo Live“. Warum sich seine Tochter gerade nicht meldet, ist für Peter Klug unbegreiflich.     

Die MDR-Sendung „Kripo Live“ vom 29. September 2019 ist noch bis zum 6. Oktober in der ARD-Mediathek verfügbar. Währenddessen scheint es in einem „Cold Case“ wieder Bewegung zu geben. Rund 25 Jahre nach einem Mord sucht die Polizei in Hamburg nun eine Zeugin mit aktuellem Phantombild.

Yolanda Klug (23) vermisst - mysteriöser Fall: Polizei sorgt mit Foto für riesige Verwirrung

Update vom 28. September 2019: Noch immer fehlt jede Spur von der vermissten Yolanda Klug aus Leipzig. Wie Polizeisprecherin Katharina Geyer am Freitag auf Anfrage von LVZ.de erklärt, seien bereits erste Hinweise bei den ermittelnden Beamten eingegangen. Diese müssten nun abgearbeitet werden. 

Wie die Sprecherin dabei weiter erklärt, seien jedoch vor allem junge Frauen mit Dreadlocks gemeldet worden. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass die Vermisste nicht wie auf dem veröffentlichten Bild Dreadlocks trage. Sondern mittlerweile glatte, mittellange Haare. 

Auch eine Ortung des Handys der 23-Jährigen habe bislang keinen Hinweis auf den Aufenthaltsort der jungen Frau gegeben. Wie Geyer weiter erklärt, sei das Handy der Studentin nicht eingeschaltet. Mittlerweile seien auch Überwachungskameras des Möbelhauses gesichtet worden - auch dort wurde die Vermisste nicht im Kassenraum der Filiale aufgezeichnet. 

Da die junge Frau bereits seit Mittwoch als vermisst gilt, erwägt die Polizei nun, auch Kameras aus allen infrage kommenden Bussen und Straßenbahnen auszuwerten. Hinweise auf eine Straftat liegen demnach bislang nicht vor. 

Yolanda Klug (23) vermisst - Polizei warnt vor „Gefahr für Leib und Leben“ 

Ursprungsmeldung vom 27. September 2019: Leipzig - Bereits seit Mittwoch, den 25. September 2019, fehlt von der 23-jährigen Yolanda Klug aus Leipzig jede Spur. Gegen 15 Uhr plante die Studentin von ihrer WG in der Körnerstraße zu einem Möbelcenter in Günthersdorf zu fahren. Seit diesem Moment fehlt jede Spur von der jungen Frau. 

Ob Yolanda Klug an diesem Nachmittag tatsächlich in dem Möbelhaus ankam, ist unklar. Direkt nach ihrem Einkauf plante die 23-Jährige eine Freundin zu treffen um gemeinsam zu einer Hochschulveranstaltung nach Halle zu fahren. Doch die nun Vermisste meldete sich nicht bei ihrer Freundin. Da die Studentin als ausgesprochen zuverlässig gilt, wurde die junge Frau umgehend als vermisst gemeldet. 

Vermisste Yolanda Klug aus Leipzig - Möglicherweise Gefahr für Leib und Leben 

Wie die Polizei weiter erklärt, muss sogar von einer Gefahr für Leib und Leben ausgegangen werden. Die 23-Jährige leide aufgrund eines medizinischen Leidens an wiederkehrenden, unvorhersehbaren Ohnmachtsanfällen. Diese kündigen sich zwar kurz vorher an, sie treten jedoch unregelmäßig auf. Direkt nach dem Verschwinden der jungen Frau alarmieren Ermittler alle umliegenden Krankenhäuser, doch die 23-Jährige ist nirgends zu finden. 

Noch in der Nacht zu Donnerstag nimmt ein Fährtenhund dann die Spur der Studentin auf, doch auf dem Weg von ihrer Wohnanschrift zur Haltestelle am Südplatz verliert sich ihre Spur. Ein von der Polizei nun veröffentlichtes Bild der jungen Frau und eine Personenbeschreibung sollen helfen, die Vermisste zu finden. 

Polizei Leipzig veröffentlicht Foto und Personenbeschreibung der vermissten Yolanda Klug

Die 23-Jährige sei demnach etwa 165 cm groß, habe eine athletische Gestalt und ein Nasenpiercing. Ihre dunkelblonden, mittellangen, glatte Haare trägt Yolanda meist in der oberen Hälfte zu einem Dutt gebunden, der Rest der Haare fällt meistens offen auf ihre Schultern. Die Studentin wird mit einem herzförmigen Haaransatz, blasser Haut und blauen Augen beschrieben. Sie spricht akzentfrei Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch. 

Wie die Polizei weiter erklärt, hätte Yolanda Klug an Mittwochnachmittag auf ihrem Weg zu dem Möbelhaus einen Bus der Linie 131 nehmen müssen. Die nächstgelegene Haltestelle von ihrer Wohnung aus liege am Westplatz. 

Polizei Leipzig sucht nach vermisster Yolanda Klug 

Die Polizei Leipzig wendet sich nun mit folgenden Fragen an die Öffentlichkeit: Hat jemand Yolanda Klug in dem Bus gegen 15 Uhr am Mittwoch gesehen? Hat ein Zeuge beobachtet, dass es der 23-Jährigen nicht gut geht? An welcher Haltestelle ist die Studentin ausgestiegen? Wer kann Hinweise zu dem aktuellen Aufenthaltsort der jungen Frau machen oder steht in Kontakt zu ihr? 

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 – 34224 zu melden.

Diese Personen werden ebenfalls vermisst: 

„Aktenzeichen XY“ sucht schon seit fünf Jahren nach dem vermissten Lars Mittank. Eine heiße Spur führte nach Deutschland.  

Seit Februar fehlt von Rebecca Reusch aus Berlin jede Spur. Mutter und Schwester haben sich nun zu einer drastischen Aktion entschlossen.

Es ist ein Vermisstenfall, der Fragen aufwirft: Seit 2017 wird ein 17-Jähriger aus Bibart in Mittelfranken vermisst. Der Schüler war schon einmal verschwunden.

Bereits drei Jahre gilt Leonie Gritzka bereits als vermisst. Nun scheint es eine neue Spur zu der heute 18-Jährigen zu geben. Eine Zeugin meldete eine wichtige Beobachtung.

In Holland ist dagegen eine Familie wieder aufgetaucht, die auf einem Bauernhof festgehalten wurde.

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