Linken-Politiker: Spätzle-Attacke geschmacklos

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Spätzle liegen auf dem Denkmal der Künstlerin Käthe Kollwitz in Berlin

Berlin - Schwabenposse in der Endlosschleife: Die Spätzle-Attacke auf das Denkmal der Künstlerin Käthe Kollwitz in Berlin-Prenzlauer Berg bewegt die Gemüter.

Der Linke-Bundestagsabgeordnete Stefan Liebich sah die Grenze zum schlechten Geschmack erreicht. „Das Bewerfen des Denkmals von Käthe Kollwitz mit Lebensmitteln ist nicht lustig, sondern geschmacklos“, erklärte Liebich, der den Wahlkreis - in dem Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse wohnt - seit 2009 im Bundestag vertritt. Nicht die Schwaben seien das Problem, sondern die soziale Verdrängung. In dem beliebten Stadtteil müssten endlich Mietobergrenzen festgelegt werden, forderte Liebich am Mittwoch.

Nach Thierses Schwaben-Schelte hatten Unbekannte das Denkmal für die Künstlerin Käthe Kollwitz am Dienstag mit Spätzle beworfen. Die Berliner Polizei sah die Aktion allerdings gelassen. „Keine Straftat, keine Ermittlungen“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Thierse hatte sich in einem Zeitungsinterview abfällig über Schwaben in Berlin geäußert.

dpa

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