Tragisches Unglück im Zoo

Londoner Tiger-Baby ertrinkt im Wassergraben

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Hier machte der Kleine noch seine ersten Schritte

London - Das tapsige Tiger-Baby war erst wenige Wochen auf der Welt, bevor es bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Schlechte Nachrichten gibt es auch von den Pandas.

Tierliebhaber in Großbritannien haben am Dienstag gleich zwei schlechte Nachrichten verkraften müssen: Nur drei Wochen nach seiner im ganzen Königreich gefeierten Geburt ist ein Tiger-Baby im Londoner Zoo ertrunken. "Unsere Herzen sind gebrochen", erklärte Zoo-Sprecher Malcolm Fitzpatrick. Enttäuschung herrschte im Zoo von Edinburgh: Die Panda-Bärin Tian Tian erlitt eine Fehlgeburt.

Die Geburt des ersten Tiger-Nachwuchses im Londoner Zoo seit 17 Jahren war mit versteckter Kamera gefilmt worden. Auf den Aufnahmen war unter anderem zu sehen, wie die Tigermutter Melati ihr Kleines nach der Geburt ableckt. Auch die ersten tapsigen Gehversuche des Tiger-Babys wurden festgehalten. Vater des Neuzuwachses war der fünfjährige Jae Jae, der ebenfalls im Londoner Zoo lebt.

Am Samstag nun wurde der leblose Körper des kleinen Tigers dem Zoo zufolge am Rand des Wasserbeckens in dem Gehege entdeckt, in dem er mit seiner Mutter lebte. Eine Autopsie habe bestätigt, dass das Tierbaby ertrunken sei. Melati ist ein Sumatra-Tiger. In freier Wildbahn ist diese Raubtierart vom Aussterben bedroht, Schätzungen zufolge gibt es nur noch etwa 300 Exemplare.

Auch die Schwangerschaft von Tian Tian wurde seit Wochen von Tierliebhabern in ganz Großbritannien verfolgt. Nach einer künstlichen Befruchtung im April war sie trächtig geworden, nun aber erlitt sie nach Angaben des Zoos von Edinburgh eine Fehlgeburt. Damit muss Großbritannien weiter auf das erste auf seinem Boden geborene Panda-Baby warten. Pandas in Gefangenschaft sind für ihre Fortpflanzungsschwierigkeiten bekannt, sie gelten als regelreche Sex-Muffel.

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AFP

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