"Long John": Lange Unterhose plötzlich cool?

+
Früher verpöhnt als Liebestöter - heute en vogue. Foto: Oliver Berg

Lange Unterhosen galten über Jahrzehnte als Senioren-Wäsche. Höchstens zum Skifahren waren die ollen Dinger gesellschaftlich anerkannt. Doch der Ruf von "Long John" scheint sich zu ändern.

Berlin (dpa) - Lange schien es unmöglich, dass die als Liebestöter verschriene warme lange Unterhose plötzlich cool sein könnte und kein Produkt mehr zum Schämen - doch 2016 scheint es so weit zu sein. Schon in den letzten Wochen deutete sich der Trend an.

Im oft frostigen Berlin zum Beispiel haben schlanke Expat-Hipster aus wärmeren Ländern keine Scheu, beim Bar-Smalltalk über die Option einer langen Unterhose (auf Englisch: Long John) im Winter zu sprechen. Das Schwulenmagazin "Männer" zeigte außerdem kürzlich in einer Fotostrecke ("Schön warm anziehen!") einen Kerl in langer Unterhose, und das Model Gregorgus Geez präsentierte sich zu Weihnachten in "long johns" bei Instagram.

Der Berliner Laden "Superschlüpfer" bewirbt ein buntes Exemplar als "Hingucker" sowie mit dem wichtigen Modehinweis, sie sei nicht labberig: "Ob unter Jeans oder zum Schlafen, einmal angezogen wirst du dich nicht mehr so schnell von dieser Hose trennen wollen. Der Long John hat eine eng anliegende, maskuline Passform..."

Superschlüpfer

Geez bei Instagram #longjohn

Fotostrecke bei "Männer"

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.