Lotto-Pechvogel lässt sich Millionen entgehen

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New York - Über Jahre hinweg spielte ein US-Beamter jede Woche mit seinen Arbeitskollegen einen Lottoschein. Ein einziges Mal hatte er "ein komisches Gefühl". Das kostet ihn jetzt rund 40 Millionen Dollar.

Knapp 40 Millionen Dollar (etwa 28 Millionen Euro) könnte ein Beamter in den USA sein Eigen nennen, hätte er nicht im entscheidenden Moment den Glauben ans Glück verloren. Woche für Woche, und das über Jahre, hatte der Softwareexperte aus Albany (US-Bundesstaat New York) mit sieben Kollegen auf einen gemeinsamen Lottoschein gesetzt. Doch als die Gruppe jetzt den Jackpot von 319 Millionen Dollar gewann, war der Pechvogel nicht mit an Bord, berichtete der Fernsehsender ABC am Mittwochabend (Ortszeit).

Die irrsten wahren Geschichten der Welt

In Saudi-Arabien verklagte eine junge Frau ihren Mann, weil sie nach drei Jahren Ehe noch Jungfrau war. Der Anwalt des Mannes verwies auf die Impotenz seines Mandanten. Er wolle die Frau nur gegen Rückzahlung der 40.000 Rial (7.818 Euro) Brautgeld freigeben. Die Frau verlangte finanzielle Entschädigung für die drei Jahre ohne Sex. © dpa
In Sydney sprang ein Känguru versehentlich durch ein Fenster in das Schlafzimmer des ausgewanderten Schweizer Kochs Beat Ettlin und landete in dessen Ehebett. Verwirrt hüpfte das Tier durch das ganze Haus. Ettlin konnte es schließlich in den Schwitzkasten nehmen und hinausjagen. Das Känguru verschwand in einem nahen Tierschutzpark. © dpa
In Neuseeland kam ein 21-jähriger Mann beim Versuch, einen Tresor zu knacken, ins Schwitzen. Als er deshalb seine Maske abnahm, filmte ihn eine versteckte Kamera. Die Polizei veröffentlichte die Fotos auf Facebook, der Räuber wurde am nächsten Tag gefasst. © dpa
Eine Diebin, die in einem Designer-Shop in Florida sechs Geldbörsen mit insgesamt 1.200 Dollar gestohlen hatte, stolperte auf der Flucht vor dem Kaufhausdetektiv vor dem heranrollenden Wagen ihres Komplizen, geriet unter die Räder, kam wieder auf die Beine, sprang auf die Kühlerhaube, rutschte ab und wurde abermals überrollt. Beim dritten Versuch schaffte sie es ins Auto und entkam. © dpa
Weil sie gepiercte Katzen zum Verkauf angeboten hatte, wurde Holly Crawford aus Pennsylvania von Tierschützern angezeigt. Sie hatte den Katzen Piercings an Ohren, Hals und Schweif verpasst und sie im Internet für hunderte Dollars als „Gothic Kitten“ angepriesen. © dpa
Die 13-jährige Reina aus New York verschickte in einem Monat 14.528 Kurznachrichten von ihrem Handy - also im Durchschnitt alle zwei Minuten eine. Ihr Vater bekam eine 440 Seiten lange Rechnung. Kosten fielen keine an. Der Handyvertrag beinhaltete unlimitierten SMS-Versand. © dpa
Eine US-Airline lieferte einer Tierhandlung in Philadelphia einen Sarg samt Leiche. Das Geschäft hatte ein Aquarium mit tropischen Fischen bestellt. Die Witwe des Verstorbenen nahm es mit Humor: Ihr Mann sei immer schon ein Spaßvogel gewesen. © dpa
Forscher lösten das Geheimnis um mysteriöse Kreise in tasmanischen Kornfeldern: Kängurus hatten Mohnsamen gefressen und waren im Drogenrausch im Kreis gehüpft. Die Mohnbauern Tasmaniens liefern etwa die Hälfte des weltweiten Bedarfs für medizinisches Opium. © dpa
Ein 54-jähriger Japaner gab sich bei einer Pharmazie-Prüfung als sein 20-jähriger Sohn aus. Der Medikamenten-Großhändler fürchtete, sein Sohn würde den Test nicht bestehen. Der Schwindel flog auf, weil der Japaner im Prüfungsstress sein eigenes Geburtsdatum angab. © dpa
In England löste ein Pony mit ungewöhnlich kurzen Beinen mehrmals falschen Alarm aus. Autofahrer, die das Tier grasen sahen, glaubten, es stecke im Morast fest und riefen Rettung und Feuerwehr. In nur einer Woche fielen so Kosten in Höhe von 8.000 Pfund an. © dpa
Eine 152 Zentimeter große und 125 Kilo schwere Amerikanerin mit einem Tumor im Rücken wurde vom Spital in Kansas City für einen Magnetresonanztest in den Zoo geschickt. Für das Gerät im Krankenhaus sei sie zu schwer und zu breit, hieß es. „Ich wusste, dass ich dick bin“, sagte sie, „aber doch nicht so dick wie ein Elefant!“ © dpa
An der Universität Leeds warfen Putzfrauen wertvolles wissenschaftliches Material in den Müll. Es handelte sich um Exkremente einer seltenen Eidechsenart. Der Wissenschaftler verklagte den Putzdienst. Das Missgeschick kostete ihn sieben Jahre Forschungsarbeit. © dpa
In der Nähe der indischen Stadt Bijapur verschlang ein Büffel ein Handy samt Etui, das einem Bauern aus der Tasche gefallen war. Der Mann fand es im Büffelkot. Es war noch intakt. Sieben Anrufe waren eingegangen. © dpa
In Australien belästigte der siebenjährige Emu Edward, ein riesiger Laufvogel, seine Besitzerin sexuell. Wenn sie die Hühner fütterte, wollte er sie in sein Nest drängen. Sie musste sich mit Palmwedeln wehren. Über einen Radiosender suchte sie deshalb ein Emu-Weibchen. © dpa
In England stopfte ein 20-jähriger Mann die sechs Monate alte Katze seiner Freundin in eine Marihuana-Pfeife aus Plexiglas. Wegen Tierquälerei angezeigt erklärte er, gelesen zu haben, dass Haschisch Haustiere beruhigen würde. Tatsächlich habe sich die Katze danach geputzt und artig hingelegt. © dpa
In Wien musste eine 58-jährige Schweizerin in Untersuchungshaft, weil sie im Bezirk Hernalls zwölf Jahre lang den Pfarrer sexuell bedrängt haben soll. Nach Ansicht der Frau sei der Priester die Reinkarnation von Jesus Christus. © dpa
Eine Fledermaus krallte sich am Außentank eines amerikanischen Spaceshuttles fest. Versuche, sie vor dem Start zu vertreiben, schlugen fehl. Ob sie den Trip überlebt hat, ist unklar. Später aufgenommene Bilder von der Außenhülle des Shuttles zeigten keine Spur mehr von ihr. © dpa
Im Nordosten des Schweizer Kantons Thurgau stieß die Polizei bei einem Test des Satellitenkarten-Programms Google Earth auf eine Marihuana-Plantage. 16 Menschen wurden verhaftet und 1,1 Tonnen Marihuana beschlagnahmt. © dpa
Als in Leipzig ein 25-jähriger Stahlarbeiter über die Hitze klagte, steckte ihm sein Kollege aus Spaß einen Hochdruck-Luftschlauch ins Gesäß. Durch die Druckluft platzte dem Mann der Darm. Er lag tagelang auf der Intensivstation. © dpa
Polizisten weckten einen von gärenden Wildkirschen in seinem Bauch beschwipsten Dachs, der mitten auf der Straße seinen Rausch ausschlief. Zuerst weigerte er sich, seinen Platz zu verlassen. Erst als ihn die Beamten mit einem Besen stießen, trollte er sich auf eine Wiese, wo er weiter schlief. © dpa
Eine 73-jährige Klagenfurterin wurde zu 360 Euro Geldstrafe wegen Stalkings verurteilt, nachdem ihr Sohn sie angezeigt hatte. Sie habe ihn zweieinhalb Jahre lang bis zu 49 Mal am Tag angerufen. Die Mutter war entrüstet: Sie habe nur reden wollen, sagte sie und enterbte ihn. © dpa
In den USA verklagte ein 49 Jahre alter Chirurg seine Frau nach der Trennung: Er wollte seine Niere zurück, die er ihr gespendet hatte. Trotz dieses Liebesbeweises habe sie ihn betrogen. Weil das Organ kein zweites Mal transplantiert werden konnte, verlangte er als Gegenwert 1,5 Millionen Dollar. © dpa
Die neuseeländische Brückenechse Henry wurde mit 111 Jahren zum ersten Mal Vater. Zuvor war ihr ein Genitaltumor entfernt worden. © dpa

Nach Berichten von Augenzeugen hatte er darauf bestanden, “kein gutes Gefühl“ zu haben und deshalb nicht mitwetten zu wollen. “Sie fragten ihn wiederholt, aber er lehnte ab“, berichtete die Kellnerin eines Imbisslokals, in dem die Gruppe vor Abgabe des Lottoscheins zu Mittag gegessen hatte. Die sieben “Glücklichen“ wollten sich noch am Donnerstag bei einer Pressekonferenz zu dem Jackpot äußern. Netto steht ihnen eine Gesamtsumme von 202,9 Millionen Dollar ins Haus. Ob sie den achten Spieler in ihrer Runde freiwillig an ihrem Gewinn teilhaben lassen, war zunächst nicht bekannt.

Für manche Lottogewinner werden die Millionen auch zum Fluch, hieß es rückblickend bei ABC. So war Jack Whittaker mit einem Jackpot von 315 Millionen Dollar der größte Einzelgewinner in der Lotto-Geschichte. Sein Geldsegen führte zur Scheidung, etlichen Prozessen, Verhaftung wegen Alkohols am Steuer und anderen privaten Problemen. “Für mich war es ein einziger Fluch“, sagte Whittaker dem Sender.

dpa

Die zehn kuriosesten Versicherungen

Für zwölf Euro im Jahr entschädigt eine Versicherung jedes Steckenbleiben im Fahrstuhl, mit 75 Euro. Da jeder Deutsche aber nur einmal in 102 Jahren im Aufzug stecken bleibt, sollte man sich diese Investition gut überlegen. © dpa
Für einen Jahresbeitrag von 12 Euro sichert man sich außerdem eine Wiedergutmachung in Höhe von 5000 Euro, falls man von Außerirdischen entführt wird und das auch beweisen kann. © dpa
Freunde des Alkohols können sich gegen ein Verbot seitens des Staates für läppische 12 Euro im Jahr versichern. Tritt der Ernstfall ein, bekommen die Versicherungsnehmer 500 Euro. © dpa
Schon oft diskutierten führende Politiker ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Versichert man sich für jährlich 12 Euro gegen ein entsprechendes Gesetz, zahlt die Versicherung im Schadensfall 100 Euro. © dpa
Zum täglichen Nervenkitzel gehören auch die Berg- und Talfahrten an der deutschen Börse. Aktionäre können deshalb maximal 625 Euro versichern. Kommt es zu einem Crash und einer der fünf zur Auswahl stehenden Indizes sackt innerhalb eines Jahres um mehr als 75 Prozent ab, zahlt die Versicherung. © dpa
Die Versicherung gegen Pech beim Lotto richtet sich an alle Unglücksraben. Wer 52-Mal im Jahr Lotto spielt und nie mehr als zwei Richtige hat, wird von seiner Versicherung mit 2500 Euro entschädigt. Gebühr pro Jahr bei einer Chance von 1:4900: Zwölf Euro. © dpa
Zwölf Euro pro Jahr kostet es, sich gegen ein Nein vor dem Traualtar zu versichern. Alle, die dort von einer Braut, die sich nicht traut, enttäuscht werden, bekommen 100 Euro. © dpa
Einen verregneten Sommer entschädigen Optikerketten mit einer Versicherung gegen schlechtes Wetter. Kauft man eine teure Sonnenbrille, erhält aber aufgrund von einem Jahr Dauerregen keine Gelegenheit, damit anzugeben, zahlt die Versicherung die Brille. © dpa
"Sie gehen ins Gefängnis, gehen Sie nicht über Los,...": Erwischt es Sie zu Unrecht, zahlt Ihnen eine Versicherung gegen einen unverschuldeten Gefängnisaufenthalt 500 Euro. Der Beitrag beträgt natürlich zwölf Euro pro Jahr. © dpa
Eine Versicherung für alle Männer mit schwachen Nerven: Bei zwölf Euro Jahresbeitrag erhalten Opfer eines Ohnmachtsanfalls im Kreissaal 125 Euro. © dpa

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