200 Menschen an Bord

Corona-Fall auf vollbesetztem Lufthansa-Flug - vor dem Start fiel noch nichts auf

Auf einem Lufthansa-Flug von Frankfurt nach China gab es einen Corona-Fall. 200 Menschen waren an Bord. (Symbolbild)
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Auf einem Lufthansa-Flug von Frankfurt nach China gab es einen Corona-Fall. 200 Menschen waren an Bord. (Symbolbild)

Ein Lufthansa-Flug brachte rund 200 Menschen von Frankfurt nach China. Nach der Ankunft wurde bekannt: Unter den deutschen Passagieren gibt es einen Corona-Fall.

Update von 13.24 Uhr: Trotz des Infektionsfalles an Bord des ersten Sonderfluges der deutschen Wirtschaft nach Tianjin (China) wird es am Mittwoch wie geplant einen zweiten geben. „Der Flug nach Shanghai steht nicht in Frage“, berichtete der Geschäftsführer der deutschen Handelskammer in China, Jens Hildebrandt am Montag nach Konsultationen mit den chinesischen Behörden in Peking. Das berichtet Focus.de.

Corona-Fall auf Lufthansa-Flug: Wie geht es mit zweitem geplanten Flug weiter?

Update von 10.43 Uhr: Auf einem Lufthansa-Sonderflug nach China gab es einen bestätigten Corona-Fall. Das hat auch Auswirkungen für die weiteren Passagiere. Für einige Mitreisende, die sich Hoffnung darauf gemacht hatten, nach kurzer Quarantäne an ihre Zielorte weiterzureisen, bedeutet der Corona-Fall, dass sie vorerst in Tianjin bleiben müssen. Er hat auch Auswirkungen auf einen zweiten Sonderflug. Dieser ist für Mittwoch geplant und sollte erneut 200 Personen nach China bringen, diesmal nach Shanghai. Wie es damit weitergeht, wollte die deutsche Botschaft im Laufe des Montags mit dem Außenministerium in Peking klären.

Corona-Fall auf Lufthansa-Flug: Test zur Überprüfung bestätigt Infektion

Update vom 1. Juni, 8.13 Uhr: Der Coronavirus-Infektionsfall auf dem Sonderflug der deutschen Wirtschaft nach Tianjin (China) hat sich bestätigt. Auch der zweite Test zur Überprüfung einer Ansteckung des 34-Jährigen fiel positiv aus. Das berichtete der Geschäftsführer der deutschen Handelskammer in China, Jens Hildebrandt, am Montag (1. Juni) der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Bei dem Infizierten handelt es sich nach Angaben der Gesundheitskommission der nordchinesischen Stadt um einen 34-jährigen Ingenieur aus Blaustein im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Corona-Fall auf vollbesetztem Lufthansa-Flug - vor dem Start fiel noch nichts auf

Erstmeldung vom 31. Mai, 8.25 Uhr

Frankfurt/Tianjin - Bei einem der rund 200 Passagiere aus Deutschland, die am Samstag (30. Mai) mit einer Sondermaschine in der chinesischen Stadt Tianjin eingetroffen sind, ist das Coronavirus nachgewiesen worden.

Lufthansa-Flug von Frankfurt nach China: Corona-Fall bei 34-Jährigem nachgewiesen

Die Insassen waren zwar vor dem Abflug in Frankfurt getestet worden, trotzdem fiel eine weitere Untersuchung nach der Ankunft bei einem 34-jährigen Mann positiv aus. Das berichtete das städtische Gesundheitsministerium am Sonntag.

Der Ingenieur habe keine Symptome. Er sei zur Beobachtung in eine zentrale Quarantäneeinrichtung gebracht worden. Der Flug war die erste Rückholaktion für in China tätigte Techniker, Manager und andere Vertreter der deutschen Wirtschaft und deren Angehörige. Auch vier deutsche China-Korrespondenten waren an Bord des Flugzeugs.

Lufthansa: Aufgrund von Corona in Deutschland gestrandet

Nachdem China Ende März die Grenze für Ausländer dicht gemacht hatte, waren sie alle in Deutschland gestrandet. Der Rückflug fand mit einer Lufthansa-Chartermaschine statt, er wurde von der deutschen Handelskammer in China zusammen mit den chinesischen Behörden organisiert.

Ein Großteil der Passagiere war nach Ankunft am Samstag ohnehin für 14 Tage zur Quarantäne* in einem Hotel in Tianjin untergebracht worden. Je nach Zielort in China, für die lockerere Bestimmungen herrschen, konnten einige allerdings direkt weiterreisen. 

Corona-Fall auf Rückflug nach China: Weiterer Flug nach Shanghai geplant

Für Mittwoch (3. Juni) ist ein weiterer Flug nach Shanghai geplant. Rund 2000 bis 2500 Personen hatten bei einer Umfrage der Handelskammer ihr Interesse bekundet, wieder nach China zurückzukehren.

240.000 Menschen mussten zu Beginn der Corona-Krise aus dem Urlaub geholt werden - für die beispiellose Rückholaktion des Auswärtigen Amtes sollen nun die Rechnungen folgen.

In Göttingen gab es einen massiven Corona-Ausbruch - rund 160 Menschen befinden sich in Quarantäne, darunter auch 57 Kinder und Jugendliche.

Aufgrund der Corona-Krise tragen viele Menschen Schutzmasken. Gebrauchte Schutzmasken werden aber immer mehr zum Problem - es drohen gefährliche Konsequenzen. Unterschiedliche Medien und auch der BND kommen zu dem Schluss, dass China zu Beginn der Corona-Pandemie wichtige Informationen zurückgehalten hat.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

kam/dpa

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