Festnahmen in Spanien

Prostitutionsring bot Minderjährige zur Entjungferung an

Marbella - Die Polizei in Spanien hat einen Luxus-Prostitutionsring zerschlagen, der Freiern ein minderjährige Mädchen als „Jungfrau“ angeboten haben soll.

Die spanische Polizei hat im Nobelort Marbella an der Costa del Sol einen Luxus-Prostitutionsring zerschlagen, der eine als „Jungfrau“ deklarierte Minderjährige für sexuelle Dienste angeboten haben soll. Wegen dieser und anderer Taten im Zusammenhang mit sexueller Ausbeutung seien sieben Verdächtige festgenommen worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Das Mädchen, dessen Entjungferung 5000 Euro kosten sollte, sei befreit worden.

An dem Netzwerk seien unter anderem Telefonisten beteiligt gewesen, die die Termine mit den Kunden vereinbart hätten, sowie Taxifahrer, die Prostituierte in Hotels und Privathäuser gefahren hätten. Die Sicherheitskräfte seien dank eines anonymen Hinweises auf den Ring aufmerksam geworden. Ein Bürger habe die Webseite entdeckt und der Polizei mitgeteilt, dass es sich bei der „Jungfrau“ wohl um ein noch nicht volljähriges Mädchen handelte, hieß es. Erst im Februar hatte die spanische Polizei eine Schlepperbande zerschlagen, die vor allem weibliche Flüchtlinge nach Spanien gebracht und dort zur Prostitution gezwungen haben soll.

dpa/kah

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.