Baby hatte es eilig

Mädchen kommt in Leipziger S-Bahn zur Welt

Leipzig - Ein kleines Mädchen hatte es auf der Bahnstrecke von Leipzig nach Halle besonders eilig. Seine Mutter saß am Donnerstagmorgen in der S-Bahn, als plötzlich die Wehen einsetzten.

Eine Zugbegleiterin schirmte die Frau ab, als Hebammen fanden sich zwei mitreisende Frauen, die der werdenden Mutter zur Seite standen. Gegen 5.30 Uhr war das Mädchen da, wie eine Sprecherin der Bahn in Leipzig mitteilte. Ein Zugbegleiter habe den Waggon abgesperrt, um Störungen zu vermeiden, teilte die Deutsche Bahn am Donnerstag in Berlin mit. Als der vom Personal alamierte Notarzt die Mutter am Hauptbahnhof in Halle in Empfang nehmen wollte, war das Baby schon geboren. Die Helfer brachten beide dann umgehend in ein Krankenhaus.

Die Bahn zeigte sich entzückt. "Wir sind tief bewegt über das Wunder, das sich heute Morgen in unserer S-Bahn ereignet hat", erklärte der Chef von DB Region Südost, Frank Klingenhöfer. "Wir wünschen der jungen Mutter und ihrem Baby alles erdenklich Gute." Wegen der besonderen Umstände schenkte das Unternehmen dem neuen Erdenbürger zudem eine lebenslange Freifahrkarte für sein Nahverkehrsnetz in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

dpa/AFP

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.