Magier Blaine steht drei Tage unter Strom

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US-Aktionskünstler David Blaine macht sich bereit für sein nächstes Aufsehen erregendes Spektakel 

New York - Er ließ sich lebendig begraben, in einen Eisblock einsperren, aß 44 Tage nichts. Jetzt will sich der umstrittene US-Aktionskünstler David Blaine drei Tage lang mit einer Million Volt umgeben.

Ab Freitag werde Blaine 72 Stunden lang an einem New Yorker Hafen auf einer rund sechs Meter hohen Säule stehen, umgeben von mehreren Hochspannungs-Erzeugern, berichteten US-Medien am Mittwoch. Zuschauer der „Electrified“ betitelten Aktion, die per Livestream auch an öffentliche Orte in London, Peking, Tokio und Sydney übertragen wird, können dem durch einen speziellen Anzug geschützten Blaine Stromschläge verpassen. Gigantische Blitze zucken dann von den Stromerzeugern zu den Händen und Füßen des 39-Jährigen und werden durch den rund 13 Kilogramm schweren Schutzanzug abgeleitet.

„Es fühlt sich an, als wäre dein ganzer Körper von statischer Elektrizität umgeben - diese, die das Haar hochstehen lässt“, sagte Blaine der „New York Times“. „Es tut nicht weh, aber es ist komisch. Ich habe keine Ahnung, was eine 72 Stunden lange Aussetzung an diese elektromagnetischen Kräfte mit den Elektronen in meinen Zellen und den Neutronen in meinem Gehirn machen wird.“

Der gebürtige New Yorker hatte sich 2003 bei seiner bisher umstrittensten Aktion 44 Tage lang ohne Essen über dem Themse-Ufer in London in einer gläsernen Zelle aufhängen lassen. Er musste anschließend wegen Unterernährung ins Krankenhaus. 1999 ließ sich Blaine für sieben Tage in Manhattan lebendig begraben, ein Jahr später hielt er es mehr als 60 Stunden lang eingefroren in einem Eisblock aus.

dpa

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