Wer ist dieses Kind?

Mann entdeckt nach dem Aufwachen Grusel-Fotos auf dem Handy

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Dieses Foto von „Dear David“ machte ein Amerikaner vermeintlich in seinem Traum - doch dann entdeckte er es auf seinem Handy.

Seit Monaten wird der Twitter-User Adam Ellis angeblich von einem toten Kind heimgesucht. Bisher konnte er der Welt nur skizzierte Bilder und die Erlebnisse mit „Dear David“ liefern - doch nun gibt es ein Bild des Geistes. 

Manhattan - Die gruselige Geschichte von Adam Ellis ist wirklich nichts für schwache Nerven: Alles begann im August dieses Jahres, als er auf Twitter von einem Albtraum berichtete. In dem besagten Traum, wie unter anderem auf merkur.de* zu lesen ist, tauchte der Geist eines toten Kindes auf. „Dear David“, so der Name des Jungen, drohte Adam Ellis offenbar, ihn umzubringen. Seine Twitter-Follower hielt er über dieses gruselige Ereignis auf dem Laufenden, denn „Dear David“ suchte ihn öfter heim. Mehr als drei Monate lang konnte der Autor aber nur von seinen schauderhaften Erlebnissen mit seinem neuen Mitbewohner berichten. Nun aber passierte etwas, das sogar den mittlerweile abgehärteten Ellis schockierte. 

Wie er seiner Twitter-Community erzählte, fing alles wie gewohnt an: „Letzte Nacht habe ich wieder von ihm geträumt. Es war fast genauso wie damals, als ich ihn das erste Mal sah.“ Wie gewohnt saß der Geist in einem Stuhl in dem Apartment des Mannes.

Adam Ellis leidet an Schlaflähmung

An dieser Stelle muss erwähnt werde, dass Ellis an einer Schlafparalyse leidet - eine Schlaflähmung, die meistens kurz vor dem Einschlafen oder kurz nach dem Aufwachen eintritt. Betroffene erleben diese Lähmung also bewusst mit. Sie sind zum Beispiel schon in einem Zustand des Erwachens, können sich aber nicht bewegen. Oft geht diese Schlafstörung auch mit Albträumen einher - wie offenbar im Fall von Adam Ellis. 

In dieser Nacht allerdings war etwas anders: „Ich fühlte mich hauptsächlich immer noch unbeweglich, aber ich konnte mich wenden - nur ein kleines bisschen. Ich fühlte mich wacher. Meine Hände konnte ich einigermaßen bewegen.“ 

Adam Ellis ahnte schon, dass der Geist aufstehen und auf ihn zukommen würde. Nicht wissend, ob er wachte oder träumte, dachte er sich: „Falls David mich umbringen wird, kann ich vielleicht wenigstens einen Beweis davon auf mein Handy kriegen.“ Also fing er an, im Dunkeln Fotos zu schießen. Auch noch während der Geist immer näher auf den vermeintlich Träumenden zukam, machte er weiter Aufnahmen von dem Geschehen. 

Nachdem sich David murmelnd neben ihn ins Bett gelegt hatte, wachte Adam Ellis auf. Alles wie immer - keine Spur von David. „Es ist fast zur Routine geworden. Aber es war trotzdem nur ein Traum, also ging ich zur Arbeit“, beschrieb Ellis den nächsten Morgen in seinem Tweet. 

Doch dann passierte das Unglaubliche: Als er wenig später durch die Bildergalerie seines Handys scrollte, entdeckte er die fast vergessenen Fotos von letzter Nacht - die, wie Ellis selbst schrieb, im Falle seines Todes als Beweis herhalten sollten. Ellis lebte noch, aber die Bilder dienten ihm nun als Beweis für etwas anderes: der Existenz von „Dear David“, der ihn seit einer gefühlten Ewigkeit verfolgte. 

Wer genau hinschaut wird sehen, dass es wirklich so aussieht, als würde dort jemand sitzen. Genau wie Ellis schon in Postings im August beschrieb und in Illustrationen zum Ausdruck brachte, scheint der Kopf auf einer Seite des Geistes zu fehlen. Als wäre dieses Bild nicht schon Schock genug, veröffentlicht er noch zwei weitere, die zeigen, wie David immer näher kommt.

Eine Erklärung für seine Grusel-Aufnahmen hat Ellis nicht - bisher war er nämlich fest davon ausgegangen, dass seine Erlebnisse lediglich Träume und eine Konsequenz seiner Schlafparalyse seien. Doch nun scheint er einen Beweis für Davids Existenz zu haben.

Die Fotos veröffentlichte Adam Ellis am 6. November - danach herrschte fürs Erste Funkstille auf seinem Twitter-Account. Viele andere User machen sich deswegen Sorgen: Lebt er noch, oder hat David ihn vielleicht in der darauffolgenden Nacht für die Fotos bestraft?

Erleichterung dann am 18. November: Adam Ellis postete wieder etwas, ihm geht es also gut. Ein bisschen mulmig ist einem trotzdem zumute, wenn man sich die Bilder des Kinder-Geistes so ansieht. Vor allem dann, wenn man die „Beziehung“ von Adam Ellis und „Dear David“ von Anfang an verfolgte.

Falls Sie gerne Geschichten lesen, bei denen einem schon mal ein Schauer über den Rücken laufen kann, dann gibt es hier noch mehr Lese-Stoff:

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sdr, nb, Video: Glomex

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