Fall zeigt: Warnungen ernst nehmen

Mann lässt sich Tattoo stechen, geht danach schwimmen und stirbt

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Über diesen Fall werden tätowierte Menschen diskutieren: Ein Mann ist gestorben, weil er alle Warnungen ignorierte und trotz seines gerade erst gestochenen Tattoos schwimmen ging. 

Mexiko-Stadt - Über die Identität des Mannes ist wenig bekannt, lediglich sein Alter: 31 Jahre. Wie mehrere Medien berichten (zuerst BMJ Case Reports) soll er nicht auf seinen Tätowierer gehört haben und stattdessen mit einem erst wenige Tage alten Tattoo im Golf von Mexiko geschwommen sein. Menschen mit einem Tattoo wissen eigentlich, dass sie am besten sogar sechs Wochen kein Wasser an die Stelle lassen sollten. Der Mann, der jetzt nach dem Bad im Meer gestorben ist, hat diese Gefahr unterschätzt. 

Den Berichten zufolge sind Bakterien der Form „Vibrio vulnificus“ in die offene Wunde gelangt. Die Folgen: Am Tag danach fühlte sich der Mann schlecht, er bemerkte einen Ausschlag am Tattoo, hatte Fieber und Schüttelfrost. Später wurde es nicht besser, sondern schlimmer. Da er unter einer chronischen Leberentzündung litt, reagierte er sowieso empfindlicher und damit heftiger auf Infektionen. Ärzte im Krankenhaus sollen ihn mit Antibiotika versorgt haben, am Ende mussten Maschinen ihn am Leben erhalten. 

Im Krankenhaus starb der Tätowierte später an den Folgen eines septischen Schocks. 

Dieser Fall sollte eine Warnung an alle sein, die sich gerade erst ein Tattoo stechen ließen - oder vorhaben, sich tätowieren zu lassen. Sehen Sie zum Beispiel auf der Nachrichtenseite Daily Mail die drastischen Fotos: die offene Wunde und die blau-violetten Blasen.

Bakterien Vibrio vulnificus lauern auch an der Ostsee

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