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Liebevoller Vater mit Down-Syndrom zieht Sohn groß - der ist heute Arzt

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Von: Olga Krockauer

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Vater mit Down-Syndrom zieht Sohn groß, der später Arzt wird.
Eine außergewöhnliche Familie: Vater mit Down-Syndrom ermöglicht dem Sohn ein glückliches Leben. © Screenshot: Instagram/SadarIssa

Liebe macht alles möglich! Das beweist ein Mann mit Down-Syndrom aus Syrien. Jad Issa gibt sein Bestes, um seinem Sohn ein glückliches Leben und sogar ein Studium zu ermöglichen.

Seit 2006 feiert die Welt am 21. März den Welt-Down-Syndrom-Tag*. An diesem Tag soll den Menschen unter anderem ins Bewusstsein gerufen werden, dass auch jene mit Trisomie 21 Großes vollbringen können. Wie Pablo Pineda Ferrer, der erste Europäer mit einem Universitätsabschluss, der heute Lehrer, Schauspieler und Autor ist. Oder Karen Gaffney, die zweimal die Goldmedaille bei den Special Olympics gewonnen hat und Gründerin der „Karen Gaffney Foundation“ ist. 

Für die syrische Familie Issa ist der 21. März ebenfalls ein besonderer Tag. Denn: Familienvater Jad Issa hat Trisomie 21. Um zu zeigen, dass die Chromosomenstörung den „König seines Herzens“ nicht daran hindern konnte, einen wunderbaren Sohn großzuziehen, teilt dieser ihre bewegende Geschichte mit der ganzen Welt auf Instagram.

Mit aller Kraft der Liebe – eine inspirierende Familiengeschichte

Ihren Anfang nahm die rührende Geschichte, als Jad Issa als junger Mann in einer örtlichen Weizenmühle zu arbeiten begann, wie „brightside.me“ berichtet. Dort lernte er seine zukünftige Frau kennen. Sie verliebten sich ineinander und heirateten. Kurz nach ihrer Hochzeit kam ihr Sohn Sader auf die Welt – zu Jad Issas Erleichterung ohne Down-Syndrom.

Der frisch gebackene Vater nahm sich vor, dass seinem Sohn an nichts fehlen sollte – als würde er in einer „normalen“ Familie aufwachsen. Er verwöhnte Sader, so gut er konnte, verbrachte viel Zeit und spielte mit ihm. Heute noch schwärmt der mittlerweile erwachsene Sohn von seiner glücklichen Kindheit - und davon, dass er sich immer sehr geliebt fühlte.

„Für ihn ist nur der Himmel die Grenze“

Familienbande damals wie heute: Familie Issa aus Syrien.
So sieht eine glückliche Familie aus: Sohn Sader und Vater Jad sind stolz aufeinander. © Screenshot: Instagram/SadarIssa

Das Down-Syndrom hinderte den Vater nicht daran, für seine Familie gut zu sorgen. „Für ihn ist nur der Himmel die Grenze“, erzählt sein Sohn auf Instagram. „Obwohl er als jemand angesehen wird, der es nicht wert ist, etwas Wichtiges zu erreichen, inspiriert er heute Hunderttausende auf der ganzen Welt, einfach der Mann zu sein, der er ist.“

Auch für seinen Sohn hatte Jad Issa große Pläne: Er sollte Arzt werden. Um sein Studium zu finanzieren, scheute Jad keine harte Arbeit und sparte Geld. Später inspirierte das Engagement seines Vaters Sader dazu, Karriere zu machen und Zahnarzt zu werden. „Ich glaube, ich wäre vom Leben viel weniger begeistert und viel weniger leidenschaftlich bei dem, was ich tue, wenn ich nicht meinen besonderen Vater hätte“, kommentiert er ein gemeinsames Foto auf Instagram. *HNA ist Angebot von IPPEN.MEDIA.

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