Forderungen gestellt

Mann nimmt vier Geiseln in Pariser Bank

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Ein bewaffneter Mann hat in einer Bankfiliale in Paris vorübergehend vier Angestellte als Geiseln genommen. Mit der Aktion im 13. Bezirk soll er eine Sozialwohnung für sich und seinen behinderten Sohn gefordert haben.

Paris - Ein bewaffneter Mann hat in einer Bankfiliale in Paris vorübergehend vier Angestellte als Geiseln genommen. Mit der Aktion im 13. Bezirk soll er eine Sozialwohnung für sich und seinen behinderten Sohn gefordert haben.

Wegen Existenzsorgen hat ein Vater in Paris vorübergehend vier Bankangestellte als Geiseln genommen. Die Polizei beendete die Geiselnahme am Freitagabend ohne größere Zwischenfälle. Mit der Aktion im 13. Bezirk (Arrondissement) der französischen Hauptstadt forderte der bewaffnete Mann nach Polizeiangaben eine Sozialwohnung für sich und seinen behinderten Sohn. Gut zwei Stunden nach Beginn waren alle vier Bankangestellten wieder frei. Der Mann wurde festgenommen. Er soll Polizei und sozialen Diensten bekannt sein.

Der als verwirrt beschriebene Mann war mit einer Pistole in der Filiale der Bank CIC (Crédit Industriel et Commercial) erschienen. Dort ließ er dann zwei Geiseln etwa eine halbe Stunde nach Beginn seiner Aktion frei, eine weitere kurz danach. Erst nach gut zwei Stunden war der Alptraum auch für die letzte festgehaltene Geisel vorbei.

dpa

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