Mann schickt Frau nach Chat eine Bombe

Freiburg - Ein Mann aus Thüringen hat gestanden, einer 49 Jahre alten Frau im südbadischen Rheinfelden eine Paketbombe geschickt zu haben. Was ihn zu dieser Tat bewegt hat:

Er habe ihr einen Denkzettel verpassen wollen, ließ der 42-Jährige am Montag zum Prozessauftakt mitteilen. Zu seinen weiteren Motiven äußerte er sich vor dem Freiburger Landgericht nach Angaben eines Sprechers nicht. Er habe sich von der Frau, einer Internetbekanntschaft, wohl mehr erhofft, als sie ihm schließlich zugestanden habe. Die Frau war bei dem Anschlag im Februar schwer verletzt worden und hatte zwei Finger verloren.

Der arbeitslose Mann hatte die Frau im Internet kennengelernt. Die beiden chatteten regelmäßig, doch nach einiger Zeit wollte die Frau den Kontakt abbrechen. Der Mann schickte ihr daraufhin das explosive Paket. An ihre Adresse in Rheinfelden kam er, weil die Frau ihm beim Chatten ihre Telefonnummer verraten hatte. Der Angeklagte hatte dagegen seine Identität geheim gehalten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.