Zwei Menschen nach Unfällen bei Karnevalsumzügen tot

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Berlin - Nach Unfällen bei Karnevalsumzügen in Nordrhein-Westfalen und Thüringen sind zwei Menschen gestorben.

Ein 61-jähriger Mann, der am Rande des Rosenmontagszugs in Düsseldorf von einem Geländer gestürzt war, erlag am Montagabend trotz Notoperation seinen schweren Kopfverletzungen, wie die Feuerwehr am Dienstag mitteilte. Der Mann war aus ungeklärter Ursache am Rheinufer aus fünf Metern Höhe in die Tiefe gestürzt. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es bislang nicht.

In Viernau (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) starb nach Polizeiangaben am Montagabend ein 24-Jähriger, nachdem er am Sonntag von einem Wagen gestürzt war und sich dabei schwerste Kopfverletzungen zugezogen hatte. Bereits am Tag zuvor war es in der thüringischen Gemeinde zu einem schweren Unfall gekommen. Eine 22-jährige Frau wollte nach dem Besuch einer Karnevalsfeier auf dem Fensterbrett ihrer Wohnung eine Zigarette rauchen, als sie das Gleichgewicht verlor und fünf Meter in die Tiefe stürzte. Dabei erlitt sie schwerste Kopfverletzungen und Knochenbrüche. Nach einer Notoperation schwebte sie am Dienstag weiter in Lebensgefahr. Ein Fremdverschulden schließt die Polizei in beiden Fällen aus. Ob Alkohol im Spiel war, war zunächst unklar.

Einen Unfall mit zwölf Verletzten hatte es am Sonntag beim Karnevalsumzug in Cottbus gegeben. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln noch die Unfallursache. Ein zwei mal zwei Meter großes und etwa sechs Meter hohes Kabelgerüst des Fernsehsenders Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) war umgestürzt und hatte die Menschen unter sich begraben.

dapd

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