So geht es den Hündchen jetzt

Grausam: Mann will Welpen auf Supermarkt-Parkplatz verkaufen - in Plastiktüten

Welpen sollten in Plastiktüten verkauft werden

In Plastiktüten sollten zwei Welpen auf einem Supermarkt-Parkplatz verkauft werden – doch die Polizei konnte den Handel rechtzeitig stoppen! Was nun mit den zwei Hündchen passiert:

Mannheim - Am Dienstag (4. September) wollte ein Mann vor einem Supermarkt zwei Hundewelpen für 10 Euro verscherbeln. Das Grausame daran: Beide Hündchen waren in einer Plastiktüte! 

Wie geht es den Hunden heute?

Nachdem die Mischlingshunde beschlagnahmt wurden, brachte man sie ins Mannheimer Tierheim. Wie eine Sprecherin der Stadt Mannheim am Dienstag (11. September) auf Nachfragen von MANNHEIM24* erklärt, müssen die Tiere für die nächsten drei Monate leider in Quarantäne.

Grund: Die beiden Welpen kommen aus Rumänien. Im Land besteht ein Tollwut-Risiko, weshalb nicht auszuschließen ist, dass sich die Hunde möglicherweise mit der Krankheit infiziert haben. Bevor sie andere Tiere anstecken, werden sie deshalb amtlich überwacht und separat gehalten. Erst nach einem Vierteljahr dürfen sie gegen Tollwut geimpft werden.  

„Nach 21 Tagen wird die Wirksamkeit der Impfung anhand eines Bluttests überprüft. Erst wenn ausreichend Antikörper gebildet worden sind, kann eine Vermittlung der Tiere erfolgen“, so die Stadt Mannheim. 

Die Welpen werden also definitiv insgesamt vier Monate im Tierheim bleiben. Papiere gibt es für die zwei bis vier Monate alten Welpen nicht.

Anzeige gegen Hundehändler?

Laut der Stadt wird der Sachverhalt derzeit geprüft. „Erst danach kann entschieden werden, ob Anzeige wegen mutmaßlich illegalem Hundehandel zu stellen ist“, heißt es weiter.

Übrigens: Ein Bild der Welpen darf aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht werden!

*MANNHEIM24 ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

jol

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