Cannabis-Plantage im Keller

Sohn dealt mit Marihuana - Vater bestraft

Göttingen - Das Amtsgericht Göttingen hat einen 43-Jährigen zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt, weil er in seinem Keller Marihuana angebaut hat. Der Fall hat eine spannende Vorgeschichte.

Die Polizei war dem Mann nämlich nur deshalb auf die Schliche gekommen, weil sein 15-jähriger Sohn in der Schule schwunghaften Handel mit dem Rauschgift betrieben hatte. Mitschüler hatten einer Lehrerin von den Drogengeschäften des Jungen erzählt.

Der Vater habe davon nichts gewusst, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts am Dienstag. Außerdem sei dem Mann zugutegekommen, dass er sich bisher nichts zuschulden habe kommen lassen.

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Der Mann muss eine Geldauflage von 2700 Euro zahlen und 100 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Im Wohnhaus der Familie im Göttinger Vorort Bovenden war die Polizei Anfang September auf eine Cannabis-Plantage mit Bewässerungsanlage, Abluftfiltern und Starkstromanschluss gestoßen. Fast 300 Pflanzen sowie 900 Gramm getrocknete Marihuana-Blüten wurden sichergestellt.

dpa

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