Mars-Mission

„Curiosity“ entdeckt vulkanische Mineralien

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Ein Foto des Mars-Roboters "Curiosity" zeigt mehrere Gesteinsbrocken

Pasadena - Der Mars-Rover „Curiosity“ hat bei seinen Erkundungen auf dem Roten Planeten Mineralien entdeckt, die es auch auf einem Vulkan auf Hawaii gibt.

Der Boden des Planeten Mars ähnelt dem von Hawaii. Das schließen Experten aus ersten Proben, die der Forschungsroboter „Curiosity“ untersucht hat.

Der Marsrover habe mit seinem Roboterarm eine Mischung aus Staub und Sand aufgenommen, gesiebt und dann mit mehreren Messinstrumenten analysiert, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Dienstag bei einer Pressekonferenz mit. Die Ergebnisse zeigten, dass die Zusammensetzung dem verwitterten, basaltischen Erdreich vulkanischen Ursprungs auf den pazifischen Inseln von Hawaii sehr ähnlich sei.

Sonnenfinsternis und Gesteinsbrocken: Neue Bilder von Curiosity

Oben ist Norden: Dieses Handout der NASA zeigt die Route, die der Mars-Rover in Tagesetappen zurücklegen soll. Am Mittwoch endete der 43. Tag. Die Route begann dort, wo der Rover am Landeplatz "Bradbury" runterging. Der Glenelg-Bereich weiter östlich ist das erste große wissenschaftliche Ziel. Hier soll Curiosity durch Fels-Bohrungen Pulver-Proben nehmen. © dpa
Dieses Bild zeigt einen Blick in den "Glenelg"-Bereich, wo drei unterschiedliche Terrain-Typen zusammen kommen. © dpa
Curiosity hält Sonnenfinsternis fest: Langsam schiebt sich Phobos, ein Mond des Mars, vor die Sonne. © 
Curiosity hält Sonnenfinsternis fest: Langsam schiebt sich Phobos, ein Mond des Mars, vor die Sonne. © 
Dieses Bild zeigt einen kleinen Gesteinsbrocken, etwa 2,50 Meter vor dem Curiosity-Rover. Der Stein ist ungefähr 25 Zentimeter hoch und 40 Zentimeter breit. © ap

„Unser Team ist sehr ermutigt von diesen ersten Ergebnissen“, sagte Nasa-Wissenschaftler David Blake. Zuvor sei die Zusammensetzung des Erdreichs auf dem Mars von Wissenschaftlern immer wieder heiß diskutiert worden. Mit der erstmals auf dem Mars durchgeführten Röntgen-Untersuchungsmethode von „Curiosity“ könne nun neues Licht in diese Diskussionen gebracht werden. Anders als bei den sehr alten Steinen, in denen der Marsrover vor kurzem Spuren von einst fließendem Wasser gefunden hatte, könne das neu untersuchte Material eher Auskunft über jüngere Entwicklungen auf dem Mars geben.

„Curiosity“ - der teuerste und technisch ausgefeilteste Marsrover aller Zeiten - war vor rund drei Monaten auf dem Roten Planeten gelandet. Er soll dort nach Spuren von Leben suchen.

Sonnenfinsternis und Gesteinsbrocken: Neue Bilder von Curiosity

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Dieses Bild zeigt einen Blick in den "Glenelg"-Bereich, wo drei unterschiedliche Terrain-Typen zusammen kommen. © dpa
Curiosity hält Sonnenfinsternis fest: Langsam schiebt sich Phobos, ein Mond des Mars, vor die Sonne. © 
Curiosity hält Sonnenfinsternis fest: Langsam schiebt sich Phobos, ein Mond des Mars, vor die Sonne. © 
Dieses Bild zeigt einen kleinen Gesteinsbrocken, etwa 2,50 Meter vor dem Curiosity-Rover. Der Stein ist ungefähr 25 Zentimeter hoch und 40 Zentimeter breit. © ap

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