In Marseille

Zwei Männer mit Kalaschnikow erschossen

Marseille - Die blutige Mordserie in der südfranzösischen Hafenstadt Marseille hat zum Jahresende einen unrühmlichen Abschluss gefunden. Am Silvestertag starben zwei Männer.

In der Nacht zum Dienstag wurden zwei vermummte und bewaffnete Männer in ihrem Wagen durch Kalaschnikow-Salven erschossen, wie es aus Ermittlerkreisen hieß. Die beiden Getöteten, 22 und 31 Jahre alt, standen unter Polizeibeobachtung, weil sie verdächtigt wurden, in mehrere Straftaten verwickelt zu sein.

Durch die beiden Morde steigt die Zahl der Opfer, die auf den blutigen Bandenkrieg in der Region Marseille zurückzuführen sind, nach einer AFP-Zählung in diesem Jahr auf insgesamt 20. Die Präfektur spricht hingegen von lediglich 17 Opfern im Zusammenhang mit den Bandenkriegen. In Marseille geht am Dienstag auch das Jahr als Kulturhauptstadt Europas mit Feierlichkeiten zu Ende.

afp

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.