A 57: Massencrash wegen Serien-Zündler?

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Nach dem Crash gab es lange Staus

Dormagen - Das Feuer mit anschließender Massenkarambolage auf der Autobahn 57 könnte auf das Konto eines Serien-Brandstifters gehen. Schon vor dem Unfall hat es dort zwei Mal gebrannt.

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A 57: Polizei sucht Brandstifter

In den Tagen vor der Tat habe es nahe beim Unfallort zweimal gebrannt, berichtete ein Polizeisprecher in Neuss am Donnerstag auf Anfrage. Am 7. Februar sei ein Hochsitz in Flammen aufgegangen, am 28. Januar ein Strohhaufen. In beiden Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus. Eine Sonderkommission prüft derzeit, ob die drei Taten vom selben Täter begangen wurden.

Massenkarambolage nach Zündelei unter Autobahnbrücke

Massenkarambolage nach Zündelei unter Autobahnbrücke

Als weitere Spur wird der Fund eines gestohlenen Kleintransporters in der Nähe des Massencrashs verfolgt. Knapp vier Stunden vor dem Ausbruch des Feuers war der Transporter dort verlassen aufgefunden worden. Der Autodieb soll mit dem Wagen in Dormagen einen Unfall verursacht haben. Die Polizei widersprach aber einem Medienbericht, wonach es in diesem Zusammenhang eine “heiße Spur“ gebe.

In der Nacht zum Dienstag hatte ein Unbekannter unter einer Brücke der A 57 zwischen Köln und Düsseldorf Kunststoffrohre angezündet. Der schwarze Qualm stieg empor auf die Fahrbahn und versperrte den Autofahrern die Sicht. 21 Autos fuhren ineinander. Ein 29-jähriger Autofahrer starb, 13 Menschen wurden verletzt, eine 35-jährige Frau schwebte am Donnerstag weiter in Lebensgefahr.

dpa

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