Bald geht das Essen aus

Vanuatu: Luftbilder zeigen Ausmaß der Zerstörung

Sydney - Das Ausmaß der Zyklon-Katastrophe im Südpazifikstaat Vanuatu wird auf Luftaufnahmen von zerstörten Inseln immer deutlicher.

Gebäude, Plantagen und Bäume sind nach der Zyklon-Katastrophe auf Vanuatu völlig zerstört.

Australien stocke seine Zyklon-Hilfe jetzt deutlich auf, kündigte Außenministerin Julie Bishop in Canberra an. Nach unseren Informationen zeigen diese Bilder der Aufklärungsflieger eine weitreichende Zerstörung. Nicht nur die Gebäude sind zerstört, auch Plantagen und Bäume - ein schrecklicher Anblick", sagte sie.

Nach Angaben der Katastrophenbehörde kamen mindestens 24 Menschen durch einen der schwersten Zyklone, der je über die Region zog, ums Leben. Immer noch hatte niemand einen Überblick über die wahren Opferzahlen, da viele der Inseln auch am Dienstag nicht angeflogen werden konnten. "Auf einigen ist die Landepiste noch in Takt, auf anderen nicht", sagte Bishop.

Präsident warnt vor Lebensmittelengpässen

Die Regierung des von einem Zyklon verwüsteten Pazifikstaats Vanuatu hat vor baldigen Engpässen bei der Lebensmittelversorgung gewarnt. Das Büro von Präsident Baldwin Lonsdale erklärte am Dienstag, in der ersten Woche nach dem Desaster sei die Ernte noch nutzbar. Doch schon ab der Woche danach könne den Überlebenden in Vanuatu das Essen ausgehen, sagte Benjamin Shing vom Büro des Staatschefs dem Sender ABC.

Er rechne letztlich mit vielen Opfern, sagte Shing. Allerdings sei das genaue Ausmaß der Zerstörung durch den Zyklon "Pam" noch immer nicht absehbar, da die meisten der rund 80 Inseln, aus denen Vanuatu besteht, von der Kommunikation abgeschnitten seien. Auch Tom Perry von der Hilfsorganisation Care Australia sagte, noch immer bestehe kein Kontakt zu "anderen Provinzen".

Zyklon wütet im Südpazifik - Bilder der Verwüstung

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dpa/AFP

Rubriklistenbild: © AFP

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