Mann stammte offenbar aus Erlangen

Medien: Franke unter den Opfern des Großfeuers in Oakland

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Bei dem Großbrand kamen insgesamt 36 Menschen ums Leben.

Oakland - Ein in Kalifornien lebender Franke ist unter den Opfern des verheerenden Brandes mit 36 Toten bei einer Lagerhaus-Party in Oakland.

Die Behörden gaben am Mittwoch (Ortszeit) Details dazu bekannt. Der Deutsche Wolfgang R. ist mit 61 Jahren das älteste Opfer der Feuerkatastrophe. Wie der San Francisco Chronicle berichtete, stammte der in Oakland lebende Mann aus Erlangen. In Kalifornien habe er als Musiker gearbeitet. Die East Bay Times schrieb, auch seine Freundin sei in dem Feuer ums Leben gekommen.

Auf Facebook gedachte ein Freund der Verstorbenen. „Wolfgang war wohl eines der freiesten Geschöpfe, das man treffen konnte“, ist dort zu lesen. „Als wir uns nahe standen, habe ich ihn immer gerne besucht, alle seine Freunde haben sich bei ihm zuhause und geehrt gefühlt. Seine reizende Partnerin Michelle war eine unfassbar kreative Visionärin mit einer großen Neugierde auf die Abenteuer des Lebens. Die Welt ist ohne die beiden eindeutig weniger bunt. Macht es gut, liebe Seelen. Danke für die Schätze, die ihr mit uns geteilt habt. Wir sehen uns in Walhalla und bis dahin werden wir Eure reichen Lebenswege feiern, wie ihr es zweifellos gewollt hättet.“ 

Bis zum Montagabend wurden 36 Opfer aus dem völlig ausgebrannten Lagerhaus in Oakland geborgen. Das jüngste ist 17 Jahre alt, die meisten waren zwischen 20 und 30, darunter auch drei Partygäste aus Finnland, Guatemala und Korea. Am Mittwoch wurde die Suche in den Trümmern eingestellt.

Das Feuer war am Freitagabend bei einer illegalen Party in dem zweistöckigen Gebäude ausgebrochen. In dem als „Ghost Ship“ (Geisterschiff) bekannten Lagerhaus hatten Künstler sich Ateliers eingerichtet. Nach Angaben der Behörden durfte das Gebäude als Lagerhalle, nicht aber zum Wohnen oder für Veranstaltungen genutzt werden.

Lesen Sie auch: Tödliches Großfeuer in Oakland - Auslöser gefunden?

dpa

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