Einsam durch Corona 

Mediensucht wird schlimmer: Immer mehr Jugendliche leiden an Social Media- und Spielsucht 

Daddeln, Surfen, Serien
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Allein mit dem Rechner im Netz für sehr, sehr lange Zeit. Keine gute Idee.

In der Pandemie hatten viele Teenager nur ihr Handy und ihren PC zur Unterhaltung zur Verfügung. Das resultiert nun in einer erhöhten Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen.

Hamburg – Während der Corona-Pandemie hat die Zahl der an Mediensucht leidenden Jugendlichen stark zugenommen. In den letzten zwei Jahren zählten mehr und mehr Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren zu den pathologischen Nutzern von Social Media und Videospielen. Das bedeutet, dass sich die Nutzung zu einer unkontrollierten Sucht entwickelt hat.
Wie sich das genau auswirkt und wie erschreckend die Zahlen gestiegen sind, verrät 24hamburg.de*.

Die Dauer der Videospielnutzung bei Kindern und Jugendlichen ist in den letzten zwei Jahren von einer Stunde 23 im Durchschnitt auf zwei Stunden zwölf gestiegen. Die sozialen Medien werden mittlerweile über drei Stunden am Tag genutzt, 2019 waren es noch etwa zwei Stunden.

Die Zahl der wirklich süchtigen Jugendlichen ist ebenfalls drastisch gestiegen. 2019 litten in Deutschland noch 144.00 Kinder und Teenager an Videospielsucht, 2021 sind es 219.000. Die Zahl der Social Media-Süchtigen ist ebenso gestiegen: von 171.000 im Jahr 2019 auf 246.000 Betroffene 2021. Somit leiden über 4 Prozent aller Deutschen Kinder und Jugendlichen an einer ernstzunehmenden Mediensucht. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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