Medizin-Nobelpreis-Gewinner: Enorme Ehre

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Der Stammzell-Pionier Shinya Yamanaka

Tokio - Der Stammzell-Pionier Shinya Yamanaka empfindet die Verleihung des Medizin-Nobelpreises an ihn als „enorme Ehre“.

Es sei aber auch eine gewaltige Ermutigung für ihn selbst, seine Kollegen und alle Wissenschaftler, die mit iPS-Zellen arbeiten, die Forschungen fortzusetzen, wird Yamanaka in einer Stellungnahme auf der Webseite des Center for iPS Cell Research and Application (CiRA) der Universität Kyoto zitiert. Er werde mit seinen Kollegen härter arbeiten, um effektive Medikamente und neue Therapien zu entwickeln.

Acht Fakten rund um den Nobelpreis

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Mit der Stiftung der Nobelpreise wollte der schwedische Forscher und Großindustrielle Alfred Nobel (1833-1896) einen Konflikt lösen, der sein Leben bestimmte: Der Dynamit-Erfinder konnte nicht verwinden, dass seine Entdeckung für den Krieg genutzt wurde. © dpa
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Als “Wiedergutmachung“ vermachte er sein Vermögen einer Stiftung, aus deren Zinsen Preise für jene finanziert werden sollten, die “im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben“. Nobel selbst hatte mehr als 350 Patente angemeldet. © dpa
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Die Preise werden seit 1901 vergeben. Die Dotierung stieg von anfangs 150 800 auf heute 10 Millionen Schwedische Kronen (1,1 Million Euro). Bis zu drei Menschen können sich einen wissenschaftlichen Preis teilen. © dpa
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Der Friedensnobelpreis wird auch an Organisationen verliehen. Höhepunkt ist stets die feierliche Verleihung der Auszeichnungen am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Nobel. © dpa
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Die Preisträger für Physik und Chemie werden von der Königlich- Schwedischen Akademie der Wissenschaften ausgewählt. © dpa
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Der Nobelpreis für Medizin wird vom Karolinska-Institut in Stockholm und die Literaturpreisträger von der Königlich-Schwedischen Akademie der Künste auserwählt. Die Friedenspreisträger bestimmt ein Ausschuss des norwegischen Parlaments in Oslo © dpa
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Neben den eigentlichen Nobelpreisen wird seit 1969 eine Ehrung für Wirtschaftswissenschaften in Gedenken an Alfred Nobel verliehen. Sie wurde 1968 von der Schwedischen Reichsbank gestiftet © dpa
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Seit 1980 vergibt die schwedische “Stiftung zur Auszeichnung richtiger Lebensführung“ (Right Livelihood Award Foundation) die Right Livelihood Awards, die oft als Alternative Nobelpreise bezeichnet werden. © dpa

Der 50-Jährige hat zusammen mit John Gurdon aus Großbritannien den Nobelpreis zuerkannt bekommen. Das teilte das Karolinska-Institut am Montag in Stockholm mit. Die höchste Auszeichnung für Mediziner ist mit umgerechnet 930.000 Euro (8 Millionen Schwedischen Kronen) dotiert. Das sind 20 Prozent weniger als in den Jahren zuvor.

dpa

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